Ausgewogene Ernährung in der Uni-Mensa

Nach dem Mittagessen könnte ich meistens ein ausgedehntes Nickerchen gebrauchen. Mit vollem Bauch fühle ich mich oft schlapp und meine Konzentrationskurve geht steil nach unten. Gar nicht gut, wenn man im Seminar oder in der Vorlesung sitzt und gut aufpassen muss. Aber wie kann man diese Müdigkeit nach dem Essen eigentlich verhindern? Indem man sich gut und ausgewogen ernährt, heißt: mit gesundem Essen. Manche würden jetzt sagen, das geht ja in der Mensa gar nicht. Stimmt aber nicht. Vielleicht habt ihr schon mal von der Aktion „Study & Fit“ gehört oder das entsprechende Schild in der Mensa gesehen. Dieses Zertifikat steht für ernährungsphysiologisch ausgewogene Mittagsmenüs und gesunde Snacks für zwischendurch.
Unter Berücksichtigung von Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG), stellt das Mensa-Team des Studierendenwerks jede Woche eine Menü-Auswahl zusammen, die nährstoffoptimiert ist und einen Beitrag zur gesunden und nachhaltigen Ernährung leistet. In den Speiseplänen könnt ihr jeden Tag das vorgeschlagene Menü sehen. „Study & Fit“ heißt aber nicht, dass ihr jeden Tag nur Salat oder Gemüse essen dürft, denn es ist viel Abwechslung in der Auswahl.

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Die Menüs sind mal vegetarisch, mal mit Fleisch und mal mit Fisch. Aber es wird immer auf eine bestimmte Aufteilung geachtet:

  • 1/3 Produkte tierischer Herkunft (z.B. Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Joghurt)
  • 1/3 stärkerreiche Beilagen (z.B. Nudeln, Kartoffeln, Reis)
  • 1/3 Gemüse und Salat

Dann kommen noch einige andere Regeln hinzu:

  • Die Gemüseportionen sollen schön groß sein.
  • Vollkornprodukte und Gemüsesticks sind die besten Snacks für zwischendurch.
  • Obst als Dessert oder als Snack ist auch ideal.
  • Fritten, Schnitzel und Co. sind ganz und gar nicht tabu – in ausgewogenen Mengen absolut ok.
  • Es soll Rapsöl verwendet werden, weil es ungesättigte Fettsäuren liefert (wird in den Mensen des Studierendenwerks gemacht).
  • Zucker muss sparsam dosiert werden.
  • Seefisch aus überfischten Beständen ist nicht erwünscht.

Wenn man also immer mal auf den Study&Fit-Vorschlag im Speiseplan achtet (oder sich sogar die ganze Woche daran hält), hat man eine super gute, ausbalancierte Wochenbilanz an Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen, Kohlenhydraten und Fett. Mit der Müdigkeit nach dem Essen müsste es dann eigentlich vorbei sein. Das Study&Fit-Menü heute in der Hauptmensa Essen ist übrigens: Grünkernfrikadelle mit Balkansauce, Reis (Bio) und Salat, dazu eine Birne. Also, ich probier’s mal aus!

Johanne

4 Gedanken zu “Ausgewogene Ernährung in der Uni-Mensa

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