„International Stories“ – Episode 1

Ana Cristina Román (20) studies commercial information technologies in her first semester at the University of Duisburg-Essen. In August 2013 she said goodbye to her home country Venezuela to build up a safe future in Germany.

Why did you choosIMG_8040e Germany for your studies?
Actually I came to Germany as an exchange pupil at the Heinrich-Heine-Gymnasium in Mettmann. I’ve always wanted to go through an exchange year. A few months later I decided to stay in Germany because of the bad political and social situation in my home country Venezuela. Therefore I started to study in Essen.

How did you feel when you left your home country to study in Germany? How were the first few days for you? And how do you feel now?
I moved to Germany directly after I’ve finished school, so it was very hard for me to leave my family and friends. Fortunately I had the possibility to get to know Germany in summer and I really liked it. I was very curious how my exchange year would develop and I was willing to integrate myself best possible in the new culture.

At the beginning it wasn’t very easy to deal with the language because I had very little experience and they put me directly into the 11th grade of the secondary school. But my class mates helped me a lot. I think that I am ready now to begin a new chapter in life, even though I know that it won’t be easy. But with my goals on my mind I think that I can achieve a lot.

How do you like your studies in Germany? Which positive and which negative experiences did you already make?
I don’t have any possibility to compare the German system with another one, but I like it. I feel very independent and I know that my future lies in my own hands. Up to now I didn’t make any negative experiences. But I would be very happy if I could get to know my fellow students better. The events for international students of the University and the student service are very helpful. Currently I am looking for a mini-job to gain more practical experience.

What is the biggest cultural difference between your home country and Germany? Which difference do you like and which don’t?
There are a lot of differences between Europe and South America. One of them is the climate. In Venezuela I always had summer and the beach nearby. I think that this affects one’s sense of life. Furthermore I think that privacy is very important for the Germans. Nevertheless they are very open-minded. I like that you have lots of opportunities in Germany to live your own life and that the economic status is very high.

What do you miss the most from your home country?
Germany offers me the opportunity to build up my future in a safe environment. Nevertheless I sometimes feel nostalgic and homesick. But even though I come from another country I am sure that I will achieve my goals in Germany step by step.

Do you want to stay in Germany after you’ve finished your studies?
Doubtlessly I can say that I want to spend my future in Germany. The country has industrial power and enables lots of people to have a good life.

What would you miss the most from Germany?
I would definitely miss the safety. Safety is a quality that means a lot to me.


Ana Cristina Román studiert im ersten Semester Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Im August 2013 verabschiedete sich die 20-Jährige von ihrer Heimat Venezuela, um sich in Deutschland eine sichere Zukunft aufzubauen.

Warum bist du für dein StIMG_8040udium nach Deutschland gekommen?
Eigentlich bin ich nach Deutschland gekommen, um ein Jahr als Gastschülerin am Heinrich-Heine-Gymnasium in Mettmann abzuschließen, weil ich schon immer ein Austauschjahr erleben wollte. Einige Monate später habe ich mich dann aber entschieden, in Deutschland zu bleiben, weil die politische und soziale Situation in meinem Heimatland Venezuela leider schlimmer wurde. Deshalb habe ich angefangen, in Essen zu studieren.

Wie war es für dich, deine Heimat zu verlassen und nach Deutschland zu kommen? Wie hast du dich in den ersten Tagen in Deutschland gefühlt? Und wie fühlst du dich jetzt?
Da ich direkt im Anschluss an meine Schulzeit nach Deutschland gezogen bin, war es natürlich schwierig, mich von meiner Familie und meinen Freunden zu verabschieden. Zum Glück hatte ich die Möglichkeit, Deutschland im Sommer kennenzulernen und da hat mir das Land sehr gut gefallen. Ich war sehr gespannt, wie sich mein Austauschjahr entwickeln würde, und ich war von Anfang an bereit, mich in die neue Kultur zu integrieren.

Zu Beginn war es nicht so einfach mit der Sprache umzugehen, da ich sehr wenig Vorerfahrung hatte und direkt in die 11.Klasse eines Gymnasiums gekommen bin. Meine Klassenkameraden haben mir jedoch immer sehr geholfen. Ich denke, dass ich nun bereit bin, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen – auch wenn ich weiß, dass dieser keine einfache Zeit wird. Mit seinem Ziel vor Augen und viel Ausdauer, kann man meiner Meinung nach viel erreichen.

Wie gefällt dir dein Studium in Deutschland? Welche positiven und welche negativen Erfahrungen hast du bisher hier gemacht?
Ich habe zwar keine Vergleichsmöglichkeiten, aber das System in Deutschland gefällt mir sehr gut. Ich fühle mich total unabhängig und weiß, dass meine Zukunft in meinen eigenen Händen liegt. Negative Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht. Ich würde mich allerdings sehr freuen, wenn ich die Möglichkeit hätte, meine neuen Kameraden ein bisschen besser kennenzulernen. Ich finde es sehr hilfreich, dass die Universität und das Studierendenwerk viele Veranstaltungen für internationale Studenten anbieten. Zurzeit bin ich auf der Suche nach einem Minijob, um mehr Praxiserfahrung in meinem Fachbereich zu sammeln.

Was ist in Deutschland anders als in deinem Land? Was gefällt dir oder was stört dich daran?
Es gibt viele Unterschiede zwischen Europa und Südamerika, dazu gehört zum Beispiel das Klima. In Venezuela hatte ich immer Sommer und Strände in der Nähe. Ich denke, dass diese Tatsache das Lebensgefühl der Menschen beeinflusst. Desweiteren finde ich, dass die Privatsphäre für die Deutschen sehr wichtig. Trotzdem sind die Menschen offen für andere Kulturen und Perspektiven. Außerdem hat man in Deutschland viele verschiedene Möglichkeiten, sein eigenes Leben zu führen. Und der Lebensstandard ist sehr hoch.

Was vermisst du besonders an deiner Heimat?
Deutschland bietet mir die Möglichkeit, meine Zukunft in einer sicheren Umgebung aufzubauen. Trotzdem kommt ab und zu ein Gefühl von Heimat auf. Obwohl ich aus einem anderen Land stamme, bin ich mir sicher, dass ich mein Weg Schritt für Schritt gehen und meine Ziele verwirklichen werde.

Möchtest du nach deinem Studium in Deutschland bleiben?
Ich kann zweifellos sagen, dass ich in Deutschland meine Zukunft verbringen möchte. Das Land ist eine Wirtschaftsmacht und ermöglicht so vielen Menschen ein gutes Leben.

Was würdest du an Deutschland am meisten vermissen?
Die Sicherheit ist eine der Eigenschaften, die ich am meisten vermissen würde. Sicherheit ist mir persönlich sehr wichtig.

Das Interview führte Johanne.

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