Urlaubsreif: Günstiges Reisen für Studis

Die Semesterferien sind in greifbarer Nähe, die Klausuren so gut wie geschafft. Die schönste Zeit des Jahres kann beginnen: Der Sommer-Urlaub. Aber wie den Trip finanzieren? In diesem Artikel findet ihr Anregungen und Tipps für günstiges Reisen.

Transportmittel

Am günstigsten und umweltfreundlichsten ist man natürlich mit dem Fahrrad unterwegs. Einfach den Rucksack aufschnallen, Fahrradkarte einpacken und lostrampeln. Natürlich kommt man mit dem Drahtesel nicht nach Australien, aber an die Ost- oder Nordsee allemal. Auch unser Nachbar Holland eignet sich bestens für eine mehrtägige Fahrradtour. Mit einem Stop in Amsterdam könnte man sogar noch einen kleinen City-Trip einbauen.

Wer lieber mit dem Auto unterwegs ist, aber nicht auf einen eigenen Pkw zurückgreifen kann, der kann’s mit der ganz alten Methode, dem Trampen, versuchen. Etwas verlässlicher ist dann allerdings die Mitfahrgelegenheit, wobei auch hier Flexibilität bei Zeitpunkt und Ziel gefragt ist. Am besten tut man sich zusammen – irgendwer im Freundeskreis hat doch immer ein Auto, oder? Auch Mietwagen können eine Option sein. Manche Anbieter haben sogar spezielle Angebote für Studierende. Wichtig: Achtet auf die vertraglichen Vorschriften! Oft muss man ein gewisses Alter erreicht haben, seit mehreren Jahren einen Führerschein besitzen und eine Person als Fahrer festlegen – sonst wird’s teurer.

Immer größer und besser wird das Angebot an Fernbussen, die mittlerweile nicht nur Ziele innerhalb Deutschlands, sondern auch im Ausland anfahren. Da kommt man schon mal für 10,- € nach Antwerpen in Belgien oder sogar für 40,-€ nach London.

Sogar bei der Deutschen Bahn gibt es Schnäppchen. Ein bisschen Recherche und das Durchklicken auf mehreren Portalen kann sich lohnen. Wer kurzfristig wegfahren möchte, der findet z.B. bei L’tur Last-Minute-Spartickets. Auch Gruppenfahrscheine, wie die Länder-Tickets oder das Quer-durchs-Land-Angebot, sind eine Überlegung wert.

Schon bei unserer Eltern-Generation sehr beliebt war und ist das InterRail-Ticket. Zum Pauschalpreis kann man damit in einem festgelegten Zeitraum unbegrenzt viele Zugfahrten machen. Gültig ist das Ticket in vielen europäischen Ländern. Bis einschließlich 25 Jahre erhält man das Ticket sehr stark ermäßigt.

Beim Fliegen habt ihr zwei Möglichkeiten: Frühbuchen oder Last Minute. Dann sind die Angebote am günstigsten. Am wichtigsten ist es aber vor allem, die Flugpreise auf verschiedenen Plattformen zu vergleichen. Hier sind Schnäppchen-Jäger gefragt. Auch beim Fliegen existieren Vergünstigungen für Studierende, wie beispielsweise bei CIR travel oder Intersky. Vergesst aber nicht, dass oft noch die Kosten für die Anfahrt zum Flughafen hinzukommen!
Eine lustige und aufregende Variante ist das sogenannte Blind Booking. Ihr seid spontan und flexibel? Dann könnt ihr euch für einen günstigen Preis zu einem Überraschungsziel fliegen lassen. Blind Booking gibt’s übrigens auch für Hotels.

Übernachtung

Am günstigsten ist auch hier wieder die simpelste Variante: Camping. Eigentlich gibt es doch auch nichts Schöneres, als abends mit Freunden am Lagerfeuer zu sitzen, zu grillen, ein bisschen auf der Gitarre herumzuklimpern und am nächsten Morgen von den ersten Sonnenstrahlen geweckt zu werden. Aber zugegeben, Campen ist nicht jedermanns Sache und es hat auch nicht jeder mal eben ne ganze Camping-Ausrüstung zu Hause. Und die kann auch ganz schön teuer sein.

Wer ein warmes Bett bevorzugt, hat viele Alternativen. Schon mal Couchsurfing ausprobiert? Dabei hat man nicht nur einen Schlafplatz umsonst, sondern bekommt im besten Fall auch noch die Stadt von einem Einheimischen gezeigt. So lernt man Land und Leute doch eigentlich am besten kennen. Die etwas neuere und komfortablere Variante ist Airbnb. Dabei vermieten private Leute ihr Zuhause an Reisende – manchmal nur ein Zimmer, manchmal auch ganze Häuser. Man kann sich selbst aussuchen, ob man allein wohnen möchte oder wie beim Couchsurfing mit dem Gastgeber gemeinsam etwas unternehmen will. Airbnb kostet was, ist aber oft noch günstiger als ein Hostel.

Noch ein letzter kleiner Tipp: Holt euch den Internationalen Studierendenausweis ISIC. Damit bekommt ihr weltweit Vergünstigungen, vor allem beim Reisen! Beantragen könnt ihr ISIC beim Studierendenwerk Essen-Duisburg.

Einen schönen Urlaub wünsche ich!

Johanne

 

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