Auf Wohnungssuche

Endlich von Zuhause ausziehen! Darauf freuen sich die meisten Abiturienten, wenn die Prüfungen endlich geschafft sind und das Studentenleben ruft. Man träumt von einer total coolen WG in einer hübschen Altbauwohnung – natürlich in der Innenstadt. Nach den ersten Massenbesichtigungen, WG-Castings und überteuerten Bruchbuden, werden die Ansprüche heruntergeschraubt. Dabei gilt die alte Regel: Der frühe Vogel fängt den Wurm. 

Glücklicherweise ist die Wohnungslage im Ruhrgebiet nicht so angespannt, wie beispielsweise in Köln, Frankfurt oder Berlin. Dort liest und hört man jedes Jahr zum Wintersemester wieder Horrorgeschichten von wohnungslosen Erstsemestern, die monatelang auf der Couch von Freunden oder im Zelt übernachten müssen. So schlimm ist es in Essen, Duisburg und Mülheim nicht. Auch die Mietpreise sind in den vergangenen Jahren nur moderat gestiegen. Ein WG-Zimmer kostet hier nicht wie in München oder Köln durchschnittlich 360,- Euro sondern rund 100 Euro weniger.

Trotzdem, ein Zuckerschlecken ist die Wohnungssuche nie und man möchte ja sein Studium genießen – eine schöne Bleibe und nette Mitbewohner können sehr viel dazu beitragen. Und es wäre schön, wenn nach Abzug der Miete auch noch ein bisschen Geld zum Leben bleibt. Also, kümmert euch früh um die Wohnungssuche! Vor allem wenn es um einen Platz im Wohnheim geht, spielt der Faktor Zeit eine große Rolle, denn die Bewerbungen werden nach Eingang bearbeitet. Das heißt: Wer zuerst kommt, malt zuerst.

Das Studierendenwerk Essen-Duisburg bietet rund 2.400 Wohnheimplätze in drei Ruhrgebietsstädten an. In Essen, Duisburg und Mülheim an der Ruhr können sich Studis in Einzelapartments oder WG-Zimmern einmieten. Die Wohngemeinschaften haben verschiedene Größen: Es geht bei zwei Zimmern los und endet bei 7er-WGs. Manche Zimmer sind sogar möbliert. Alle Wohnungen verfügen über einen Internet- und teilweise sogar Kabel-Anschluss und jedes Wohnheim hat ein Waschcenter, in dem man mit dem Studierendenausweis bezahlen kann. Besonders gut ist, dass die Preise bereits alle Nebenkosten enthalten. Man kann also nicht am Ende des Jahres von einer fetten Nachzahlung kalt erwischt werden. All-Inclusive-Wohnen also. Die Bewerbung um einen Platz im Wohnheim erfolgt übrigens ausschließlich online. Man kann sich aber natürlich vorher von den Mitarbeiter/innen des Studierendenwerks beraten lassen. FAQs gibt’s auf der Homepage.

Der Einzug in eine eigene Wohnung ist schon mit etwas mehr Aufwand verbunden. Wer alleine wohnen möchte, muss sich auch selbst um den Internet-, Telefon- und Fernsehanschluss kümmern, Strom anmelden und eine meist komplett neue Einrichtung anschaffen. Da kann es von Vorteil sein, in eine bereits bestehende WG einzuziehen. Doch letztendlich kommt es auf die eigenen Vorlieben und Wünsche an, welche Wohnvariante man bevorzugt. Auch hierbei gilt folgende Devise: Kümmert euch früh genug, schaut euch verschiedene Wohnformen an und wenn es gut läuft, habt ihr am Ende die freie Wahl!

Johanne

Ein Gedanke zu “Auf Wohnungssuche

  1. Ich glaube jeder Student kann nach dem Studium so einige Geschichten zur Wohnungssuche und dem WG-Leben erzählen. Wie im Artikel erwähnt – wenn man weiss welche Wohnform – sofort mit der Suche beginnen, bevor es all die anderen tun. Gleiches gilt für Auslandssemester. Wer z. B. für ein Semester in die Schweiz gehen will, sollte sich so früh wie möglich für einen Platz z. B. in einer Studentenresidenz Bern bewerben oder die ein oder andere WG in Bern anschreiben. Denn auch bei Studentenwohnungen Bern gilt die Goldene Regel der WG bzw. Wohnungssuche: First come, first serve.

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