„International Stories“ – Episode 5

Balaji Narayanan (25) came to Germany to absolve his master in Embedded Systems Engineering at the University of Duisburg-Essen. Before he already worked at a German company and gained some insights into the German culture. Since November 2014 he lives in Duisburg. In the following interview Balaji tells us what he is missing the most from his home country India.

Why did you choose Germany for your studies?
After my Bachelor in Electrical and Electronic Engineering I began my career as a software developer at the company Robert Bosch. This experience gave me a thirst to do a master for better knowledge. As Germany is the source of engineering all over the world, it became my natural choice for the master – in addition to the six month experience I got in Germany as a part of my work experience at Robert Bosch.

How did you feel when you left your home country to study in Germany? How were the first few days for you? And how do you feel now?
I was very excited to leave my home country to a new country. I asked myself how the new environment, the food and the culture would be and how I would fit into this foreign environment.
The first few days it was a bit difficult to get costumed to the climate and the food. Like every person leaving home and parents, I got homesick.
With the studies catching up, I got more and more enthusiastic and now I am doing very well with the culture and the climate here.

How do you like your studies in Germany? Which positive and which negative experiences did you already make?
The studies in Germany are entirely different from what we are used to in India. The biggest positive upside is that we are not directly under pressure concerning the number of subjects and the attendance. And we can study at our own speed without stress. If a student is not so motivated to study on his or her own, then he or she would find this way of education difficult to comprehend.

What is the biggest cultural difference between your home country and Germany?
The main cultural difference between India and Germany is the work life balance. I think in Germany the people are too punctual when they arrive and leave their work.
Another cultural difference is the traffic discipline. Germans are very well organized and disciplined when it comes to traffic. For me it is a treat to watch the people following the rules perfectly. I don’t have any particular difference that I don’t like because I am an adaptive nature in general. But the traffic discipline in Germany attracts me the most as compared to India.

What do you miss the most from your home country?
This may seem very funny to read but it is true. At first I missed the sound of the ventilator at night. I come from South India. There we have a warm to hot weather throughout the whole year. Therefore our houses are fitted with a ceiling ventilator for the air flow. For many many years I have slept at night while hearing those sounds. So when I came to Germany it was difficult for me to sleep in a silent atmosphere. Then I bought myself a table ventilator for my room.
Now with all the modern gadgets to catch up with my parents I am not missing anything right now.

Do you want to stay in Germany after you’ve finished your studies?
Definitely I would like to stay in Germany after my studies to enhance my skills with practical experience.

What would you miss the most from Germany?
As I mentioned earlier, I would miss the traffic discipline and the beautiful cars.


BalajiBalaji Narayanan (25) ist nach Deutschland gekommen, um den Master Embedded System Engineering an der Universität Duisburg-Essen zu absolvieren. Zuvor arbeitete er bereits bei einem deutschen Unternehmen und konnte einige Einblicke in die deutsche Kultur gewinnen. Seit November 2014 lebt er nun in Duisburg. Im folgenden Interview erzählt uns Balaji unter anderem, was er am meisten an seinem Heimatland Indien vermisst.

Warum bist du für dein Studium nach Deutschland gekommen?
Nach meinem Bachelor in Elektrotechnik habe ich meine Karriere als Software-Entwickler in der Firma Robert Bosch begonnen. Diese Erfahrung hat mir Wissensdurst gemacht, also habe ich mich für den Master entschieden. Da Deutschland die Quelle der Ingenieurswissenschaften ist, war meine Entscheidung, den Master dort zu absolvieren, ganz natürlich. Außerdem hat mich meine sechsmonatige Arbeitserfahrung bei Robert Bosch in diesem Vorhaben bestätigt.

Wie war es für dich, deine Heimat zu verlassen und nach Deutschland zu kommen? Wie hast du dich in den ersten Tagen in Deutschland gefühlt? Und wie fühlst du dich jetzt?
Es war sehr aufregend mein Heimatland für ein neues Land zu verlassen. Ich habe mich gefragt, wie wohl das Umfeld, das Essen und die Kultur sein würden, und ob ich in diese Umwelt hineinpassen würde.
In den ersten Tagen war es sehr schwierig, sich an das Klima und das Essen zu gewöhnen. Wie jede andere Person auch, die ihr Zuhause und ihre Eltern verlässt, hatte ich Heimweh.
Als das Studium losging, bin ich enthusiastischer geworden und jetzt fühle ich mich sehr gut mir der Kultur und dem Klima hier.

Wie gefällt dir dein Studium in Deutschland? Welche positiven und welche negativen Erfahrungen hast du bisher hier gemacht?
Das Studium in Deutschland ist ganz anders als in Indien. Der größte Vorteil hier ist, dass man nicht so unter Druck steht im Hinblick auf die Anzahl der Fächer und der Vorlesungen, die man besuchen muss. Und man kann in seinem eigenen Tempo studieren. Wenn ein Student oder eine Studentin nicht so motiviert ist, selbstständig zu lernen, dann ist es allerdings schwierig.

Was ist in Deutschland anders als in deinem Land? Was gefällt dir oder was stört dich daran?
Der größte kulturelle Unterschied zwischen Indien und Deutschland ist die Work-Life-Balance. Ich finde, dass die Menschen in Deutschland zu pünktlich bei der Arbeitsstelle ankommen und sie auch zu pünktlich wieder verlassen.

Ein anderer kultureller Unterschied ist die Disziplin im Verkehr. Die Deutschen sind sehr gut organisiert und diszipliniert, wenn es um den Verkehr geht. Für mich ist es ein Vergnügen, Leuten dabei zuzuschauen, wie sie Regeln perfekt befolgen. Es gibt keinen bestimmten Unterschied zwischen Deutschland und Indien, den ich nicht mag, weil ich generell ein anpassungsfähiger Mensch bin. Aber die Disziplin im Straßenverkehr fasziniert mich an Deutschland sehr.

Was vermisst du besonders an deiner Heimat?
Es mag vielleicht lustig zu lesen sein, aber es ist wahr: Zu Beginn habe ich nachts das Geräusch des Ventilators vermisst. Ich komme aus dem Süden von Indien. Dort haben wir das ganze Jahr über warmes bis heißes Wetter. Deshalb sind unsere Häuser alle mit einem Decken-Ventilator ausgestattet. Viele Jahre lang bin ich also mit diesem Geräusch eingeschlafen. Also ich nach Deutschland kam, war es sehr schwierig in so ruhiger Atmosphäre einzuschlafen. Daher habe ich mir einen Tisch-Ventilator für mein Zimmer gekauft.
Dank all der modernen Technologien, die mir dabei helfen, Kontakt mit meinen Eltern zu halten, vermisse ich sonst zurzeit nichts.

Möchtest du nach deinem Studium in Deutschland bleiben?
Nach meinem Studium möchte ich definitiv in Deutschland bleiben, um meine Kompetenzen mit praktischer Erfahrung aufzubessern.

Was würdest du an Deutschland am meisten vermissen?
Ich hatte es ja bereits erwähnt. Am meisten würde ich die wunderschönen Autos und die Disziplin im Straßenverkehr vermissen.

Das Interview führte Johanne.

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