Mensa-Report: Duisburg im Test

In vielerlei Hinsicht ist der Duisburger Campus anders als sein Essener Bruder. Aufgeteilt in drei große und zwei kleinere Standorte, finden sich die Studierenden je nach Studienwahl in unterschiendlichen Stadtteilen wieder. Dennoch haben sie eines gemeinsam: Hunger, insbesondere zur Mittagszeit.

Kurzer Überblick
In Duisburg gibt es drei Mensen: an der Bismarckstraße das Bistro „insgrüne„, an der Mülheimer Straße die Hauptmensa und an der Lotharstraße die Mensa Bibliothek. Zwischen 11:15 und 14:15 Uhr bekommt man für kleines Geld etwas Warmes zu essen (in der Hauptmensa auch bis 15:30 Uhr). Neben den bereits genannten Mensen gibt es auch zwei Cafeterien, in denen man zu jeder Tageszeit Kleinigkeiten oder etwas größere Kleinigkeiten zu sich nehmen kann. Das Café vision (im Gebäude der Duisburger Hauptmensa) und das U-Café (unter der Mensa Bibliothek) bieten warme Speisen und Snacks unabhängig von den Öffnungszeiten der Mensen an.

In der vergangenen Woche bin ich über mein übliches Wochenprogramm hinaus zu jedem Duisburger Standort gegangen und habe dort zu Mittag gegessen. Klischees über deutsche Mensen vorweg – sie wurden allesamt bedient.

Mein erster Abstecher ging in das Bistro „insgrüne“ im B-Bereich. Für mich war das ein kleiner Trip in die Vergangenheit, schließlich habe ich hier vor einiger Zeit mein Studium begonnen.

bild 1Seit dem Umbau im Jahr 2012 hat sich einiges getan. In lockerer Atmosphäre kann hier gequatscht, gegessen und gelernt werden. Der Inennraum ist hell, modern und lädt zum Verweilen ein. Manchmal bekommt man nicht sofort einen Sitzplatz, weil das Bistro sehr gut besucht ist. Das Essen hat sich seit meinem Studienbegin nicht sonderlich verändert, die Pommes beispielsweise haben unter den Studierenden nicht gerade den besten Ruf. [Anmerkung der Redaktion: Die Küche des „insgrüne“ bietet nicht genügend Platz für eine Fritöse, weshalb auf die weniger beliebten Backofenpommes zurückgegriffen werden muss.] Besonderheit der B-„Mensa“? Sie ist Cafeteria und Mensa in einem, Kaffee und Brötchen gibt es auch außerhalb der Mittagszeiten.

Weiter ging es zur Duisburger „Mensa Bibliothek“ im L-Bereich.

bild 2Im L-Bereich kann man entweder in der Mensa oder im U-Café essen gehen. Wenn es zeitlich passt, zieht es die meisten Studierenden in die Mensa, das Essen ist hier etwas günstiger und von der Qualität her einwandfrei. Das Angebot ist vielfältig, carnivore wie auch vegane Studierende werden hier bestens bedient. Keine Angst, das Essen berührt sich nicht und wird getrennt voneinander serviert.

Mein persönlicher Favorit ist die Hauptmensa. Der Name passt zum Programm: Die Auswahl ist größer, das Angebot vielfältiger – schließlich gehen hier auch die meisten Studierenden und Mitarbeiter/innen des Duisburger Standorts essen. Neben der Salattheke gibt es außerdem in regelmäßigen Abständen ein „Special4You“: Besondere Menüs, welche sich vom alltäglichen Antebot der Mensa absetzen.

bild 3Was steht noch auf der Agenda?
Ah, die beiden Cafés: das U-Café im L-Bereich und das Café vision im M-Bereich. Ein typischer Besuch in einer solchen Einrichtung endet meistens wie folgt:

bild 4Das warme Essen in den Cafeterien wird zwar auch frisch zubereitet, hebt sich aber deutlich von einem Mensa-Menü ab. Im Vergleich zu den unterschiedlichen Mensa-Angeboten ist es hier ein wenig teurer. Dennoch bekommt man Dönerteller oder Pizza zu moderaten Preisen, die Mensa ist nur eben für Studierende eine Schippe günstiger. Abgesehen von der warmen Küche sitzt es sich hier auch sehr bequem. Das Café vision bietet sogar einen Fernseher mit dem Sky-Sportprogramm an. Im Sommer kann man es sich mit seinen Komilitonen im Außenbereich gemütlich machen, Bedienung exklusive fühlt man sich wie einem normalen Café.

Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in die Essenskultur der Duisburger Standorte gewähren. Die Menüs der Mensen ändern sich wöchentlich und lassen sich hier schon im Vorfeld einsehen. Was tatsächlich schmeckt oder nicht schmeckt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Mit der Zeit macht man seine Erfahrungen und lernt, welche Speisen sich lohnen und welche man besser nicht einmal mit der Kneifzange anfassen sollte.

P.S.: Auf meinem Instagram-Profil gibt’s Bilder vom Mensa-Essen

Thomas

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