Einblicke in die Folkwang Universität der Künste – vom Seminar auf die Bühne

Unheimlich talentiert und kunterbunt. Auf diese Weise erobern unsere Folkwang-Studis mit ihren unzähligen Engagements und Aktivitäten nicht nur ihre Studienstädte, sondern marschieren selbstbewusst in die weite Welt hinaus. Das liegt offensichtlich an ihrer Liebe zu Kunst, Musik, Tanz oder Schauspiel. Aber was genau macht ein Folkwang-Studi so? Wie und vor allem wo übt er? Und kann man sich das angucken? Wer von Euch Interesse an der „hausgemachten“ Kultur Eurer Kommilitonen an der Folkwang Universität hat, der sollte sich hier mal einen kleinen Überblick verschaffen, es lohnt sich!

Die Studiengänge
Das Fächerspektrum an der Folkwang Universität der Künste ist ausgesprochen breit gefächert. Intention ist es, Studierende zum forschen und experimentieren zu animieren und künstlerische Entwicklung aktiv und transdisziplinär voranzutreiben. Klartext: Es werden nicht nur Bücher gewälzt, hier gilt das Kredo „learning by doing“.

„Seit mehr als 80 Jahren steht [der Name Folkwang] für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung, Wissenschaft, für die Verbindung der Künste untereinander, für interdisziplinäres Lehren, Lernen und Produzieren.“

Die Studienorte


Die Folkwang Uni ist als „zentrale Ausbildungsstätte für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft in NRW und mit [ihren] fünf Campi – Essen-Werden, Essen-Zollverein, Duisburg, Theaterzentrum Bochum, Orchesterzentrum NRW in Dortmund – fest in der Metropole Ruhr verankert.“

Im Vergleich: Aus Sicht einer Studentin der Geisteswissenschaften ist allein schon der Anblick der Alten Abtei Essen-Werden als Hauptcampus der Folkwang Universität der Künste im Vergleich zu der Beton-Tristesse des R11 und R12 Gebäudes des Campus Essen eine ästhetische Wohltat.

Aussenansicht

Der Wirkungsradius
Die Folkwang-Studis singen nicht nur im gemütlichen Café um die Ecke, sie stellen ihre Werke auch in außergewöhnlichen Locations ein paar Straßen weiter aus oder tanzen auf einer altehrwürdigen Bühne am anderen Ende der Stadt. Die Infiltration erfasst auch Sphären außerhalb unserer Studienstädte. Man findet die Folkwang-Studis in Münster oder in Berlin, sie sind im Grunde überall aktiv. Selbst vor europäischen Außengrenzen machen sie keinen Halt.

„Die Folkwang Universität der Künste befindet sich […] im Herzen eines der größten wirtschaftlich-kulturellen Zentren Europas. In diese Region wirken wir hinein und von dort aus vernetzen wir uns international.“

Die Veranstaltungen
Auf diese Weise erreichen sie auch den letzten Winkel, nutzen jeden Quadratzentimeter, der sich ihnen zur Ausübung und Umsetzung ihrer Passion bietet. Dies geschieht sowohl in universitären Kontexten, beispielsweise in Form von Benefizkonzerten wie der „Folkwang Soirée Francaise“ – dem 9. Benefizkonzert und Förderpreis für Folkwang-Studierende, 29.01., 19:30 Uhr in der Neuen Aula der Folkwang Universität Essen oder Ausstellungen wie das „Tönis Käo: Design als Experiment/Retrospektive“ ab dem 21.01. im Red Dot Design Museum, Zeche Zollverein, als auch privat neben dem generellen Lernpensum. Der gemeine Folkwang-Student opfert sich hingebungsvoll auch in seiner Freizeit für seine Kunst auf. Da ist man als Gitarrist schon mal gut und gerne Mitglied in vier bis sieben verschiedenen Bands (kein Scherz an dieser Stelle). So wie ich das sehe, setzen diese Studis in Sachen Hingabe und Einsatzbereitschaft neue Maßstäbe.

Die Studierenden

„Wir begreifen künstlerische Bildung als unverzichtbaren Teil allgemeiner Bildung und sehen die Folkwang Universität der Künste als Heimat junger Persönlichkeiten, die sich mit ihnen und durch sie weiterentwickelt.“

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Den gut 1.700 Studierenden wird viel abverlangt. Im Gegenzug wird sich mit rund 450 Lehrenden aber auch ausgesprochen intensiv und kompetent um jeden Einzelnen gekümmert. Auch die Zusammensetzung der Studierenden ist mit 35% internationaler Studis ausgesprochen vielfältig und bunt.

„Die Diversität aller Hochschulangehörigen betrachten wir als zukunftsweisendes Potential.“

Die Vernetzung
ballet-437990_960_720Die Folkwang-Studierenden scheinen irgendwie überall ihre Finger mit im Spiel zu haben. Die einzige Herausforderung bei dieser schier unglaublichen Menge an Veranstaltungen ist es, eine wirklich lückenlose Kommunikation zu gewährleisten – sowohl innerhalb der Studierenden, als auch nach außen hin. Doch wer sich ein wenig durch den Veranstaltungskalender klickt und/oder aufmerksam durch’s Leben läuft, der findet ausreichend Gelegenheit, die Kunst der Folkwang-Studierenden selbst einmal zu bewundern.

Der Geheimtipp
Ich selbst habe mehr oder weniger durch Zufall einen Auftritt der „Ilse Paschmer“ – bestehend aus drei sehr begabten Folkwang-Studierenden – miterleben dürfen. Restlos begeistert, ging ich dann direkt auch zum nächsten Auftritt und bin schon in gespannter Erwartung darauf, dass man sie am 11.03. im Theater „Rü-Bühne“ im Giradethaus in Essen bewundern darf, wenn es heißt: „Das kleine Kunstwerk – Was ist es dir wert?“.
Besonders ans Herz gelegt wurde mir von den Studierenden auch ein Besuch der „Abschlussprüfungen Jazz“, welchen man in den ersten Februartagen am Campus Essen-Werden beiwohnen, lauschen und die Daumen drücken kann.
Ein Dank geht auch an die jungen Herren von „Dieter Funke“, ebenfalls Folkwang-Studierende, deren Talent wir den obigen musikalischen Beitrag zu verdanken haben.

Svenja

Quelle: http://www.folkwang-uni.de

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