I ❤️ NY

Das Wochenende war super: Zwei Tage New York City! In meinem letzten Bericht über das International Job Shadowing Programm in den USA erzähle ich – Peter Keitmeier, BAföG-Sachbearbeiter – Euch, wie ich zwei Tage in der amerikanischen Traumstadt verbracht habe.

Am Samstag stand für mich zunächst das Empire State Building am südlichen Rand des New Yorker Stadtteils Manhattan auf dem Plan. Auf 380 Metern Höhe wollte ich mir erst einmal einen Überblick über die Metropole zwischen Hudson River und East River verschaffen. Mit einem der 73 Aufzüge ging`s in die 86. Etage. Keitmeier Empire State Hier gibt`s eine offene Besichtigungsplattform. Der Ausblick ist überragend. Bei schönem Wetter kann man angeblich bis zu 80 Kilometer weit schauen. Abends wird die Spitze des Empire State Buildings beleuchtet. Die Farben haben eine Bedeutung. Zum Beispiel erstrahlte die Spitze vor einer Woche am Valentinstag in Rot, im nächsten Monat wird sie zum St. Patricks Day grün leuchten. Ich habe irgendwo gelesen, dass im Jahr 2014, als Deutschland Fußball-Weltmeister geworden ist, das Empire State Building Schwarz-Rot-Gold beleuchtet war.

empire-state-building-1081929_1920Danach ging`s durch die City zur Grand Central Station. Den größten Bahnhof der Welt mit über 44 Bahnsteigen und 67 Gleisen zu besuchen war für mich ein Muss. Es gibt ihn seit mehr als 100 Jahren und er hat gigantische Ausmaße, liegt auf zwei Ebenen. Hier wurden auch schon zahlreiche Spielfilme gedreht, denn der Bahnhof hat eine tolle Atmosphäre und bietet eine wunderbare Filmkulisse. Das Luxushotel Waldorf Astoria hat sogar einen eigenen Bahnsteig im Grand Central Terminal. Über einen unterirdischen Gang können die Gäste exklusiv den Bahnsteig betreten.

grand-central-station-581207_1920Nach diesen beiden Indoor-Aktivitäten zog es mich zu einem ausgedehnten Spaziergang durch den Central Park bis hin zum Times Square. Dort hätte ich schon allein einen ganzen Tag verbringen können. Der Broadway mit seinen rund 40 Theatern, die Cafés, Restaurants und Fast Food Ketten, die Kinos, die MTV Studios, Sony, Vogue und die unzähligen Werbeanzeigen, all das schafft eine unglaublich lebendige und quirlige Atmosphäre.

Am Abend war ich völlig erschöpft von den vielen Eindrücken, die ich gesammelt hatte, freute mich aber auch schon auf den kommenden Tag.

In NY kommt ein Highlight selten allein

Sonntagmorgen habe ich dann ein echtes und noch wenig bekanntes New Yorker Highlight angesteuert: Die High Line. Die ehemalige Gütertrasse wurde in den letzten Jahren zu einer gut zwei Kilometer langen Parkanlage ausgebaut, ohne dabei ihren industriellen Charme zu verlieren. Seit der Umgestaltung zur Parkanlage ist der Bereich beiderseits der Trasse ein bevorzugter Ort für Unternehmen der Kreativbranche geworden. Die Gebäude entlang der High Line wurden restauriert und sind inzwischen heiß begehrter Wohn- und Arbeitsraum.

Anschließend habe ich das World Trade Center Memorial besucht, das an die rund 3.000 Opfer der Terroranschläge von 2001 erinnert. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen World Trade Centers im Süden Manhattans, das nach den Anschlägen als Ground Zero bekannt wurde. Der Besuch des Finanzdistrikts mit der New Yorker Börse und dem Mix aus Bauwerken aus dem 19. Jahrhundert neben verspiegelten, modernen Bankgebäuden war auch aus architektonischer Sicht interessant.

Freiluft-Sightseeing kostenlos

Nach dem umfangreichen Fußgängerprogramm sehnten sich meine Füße nach einer Pause. Die kostbare Zeit wollte ich aber nicht unbedingt mit dem Abhängen in einem Café verbringen. Eine Fahrt mit der Staten Island Fähre, vorbei an der Freiheitsstatue, schien mir da das geeignete Mittel. Die Überfahrt von rund acht Kilometern dauert etwa 20 Minuten pro Richtung. Die Fähre wird als öffentliches Verkehrsmittel zwischen Manhattan und Staten Island jährlich von fast 20 Millionen Fahrgästen genutzt. Fußgänger und Radfahrer werden kostenlos transportiert.

new-york-city-202647_1920 staten island ferryMeinen letzten Tag in New York beendete ich mit einem Spaziergang durch Chinatown und einer Pizza in Little Italy. Mein Fazit: I ❤️ NY.

Job Shadowing in der zweiten Woche

Zeit für Erholung fand ich nach der anstrengenden Arbeitswoche an diesem Wochenende zwar nicht, aber wer würde das schon in New York erwarten? Auch in meiner zweiten und letzten Woche ist mein beruflicher Zeitplan prall gefüllt.

Gestern habe ich den Campus in Camden besucht. Um 8.30 Uhr wurde ich – welch ein Luxus! – von einem Fahrservice abgeholt und traf am Livingston Campus wieder gegen 21.15 Uhr ein. Mit meinem Gesprächspartner vor Ort habe ich aber nicht nur gearbeitet, sondern hatte auch die Möglichkeit, die Bell of Liberty anzuschauen, die nur eine U-Bahn-Station entfernt in Philadelphia zu sehen ist.

Ende einer Dienstreise

Meine „Beschattungszeit“ in den USA geht nun leider ihrem Ende entgegen. Jetzt bleiben mir vor meinem Rückflug nur noch zwei Tage. Ich blicke auf eine sehr erfahrungsreiche, schöne aber auch sehr anstrengende Zeit zurück. Alles in allem kann ich aber jedem nur raten, sich die Gelegenheit einer solchen Dienstreise nicht entgehen zu lassen.

Gastbeitrag von Peter Keitmeier

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