Mein Halbmarathon-Tagebuch: Tag 1 von 84

Es ist mal wieder so weit. Mit den ersten zaghaften Sonnenstrahlen des Jahres sind die Parks und Promenaden bevölkert von Sporttreibenden. Dick eingepackt wird der Kälte getrotzt. Schnaufend wird eine Runde nach der anderen gedreht. Unermüdlich. Zielstrebig. Die perfekte Zeit, um sich selbst neue Ziele zu setzen. Warum es dann gleich ein Halbmarathon sein muss, habe ich mich in dem Moment gefragt, als ich auf den „Bestellung bestätigen“-Button drückte – aber da war es auch schon passiert. Ich werde also 21,1 Kilometer laufen. Oha.

Das VivaWest-Lauf-Spektakel am 22.Mai 2016 wird die Ruhrgebietsstädte Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbinden. Angeboten werden unter anderem die Distanzen: Marathon, Halbmarathon, 10 Kilometer und ein paar kürzere Läufe, darunter auch Staffeln. Nichts davon habe ich schon einmal gemacht.
Klar bin ich privat schon zehn oder auch mal 15 Kilometer joggen gewesen, aber irgendwie ist das Ganze seit der Anmeldung schon mit einem gewissen Druck verbunden. Man hat ja schließlich Ansprüche an sich selbst.
Also was ist eigentlich mein Ziel? Will ich besonders schnell oder einfach happy über’s Mitmachen sein? Was will ich wie schnell erreichen?
„Langsam länger laufen“. Ein kluger Rat meiner Chefin. Und ich glaube das ist zu Beginn für mich die beste Herangehensweise.

Meine Vorbereitung auf die Trainingsphase:
IMG_1099_1Der Lauf ist gebucht, die Gesundheit gecheckt und das richtige Schuhwerk mittels Laufanalyse erwählt. Natürlich habe ich mir auch schon ein paar neue Joggingstrecken angesehen, eine flotte Spotify-Liste zusammengestellt und die Runtastic-App heruntergeladen. Sogar einen Laufpartner konnte ich auftreiben – das wird mir sicher über das ein oder andere Motivationstief hinweghelfen. Ab heute geht es also los, es sind noch 12 Wochen. Das sind 84 Tage. Das ist im Grunde nicht allzu viel Zeit.

Mein Trainingsplan:
Trainingspausen sind vermutlich genauso wichtig wie die Regelmäßigkeit der Läufe und eine ausgewogene Ernährung. Auch werde ich mir lieber peu á peu Wochenziele setzen, damit ich mich in puncto Distanz und Schnelligkeit in einem gesunden Maße steigere und nicht von Null auf Hundert gehe. Explizit heißt das für mich: Erst einmal wieder ins Training kommen, das Laufen zur Gewohnheit machen und die Mädchenhanteln im Fitnesstudio häufiger liegen lassen. Ad hoc werde ich also keinen 15 Kilometer-Lauf auf’s Parkett legen. Ich werde heute mit soliden sieben Kilometern anfangen und mich dann wöchentlich steigern. In den letzten Wochen vor dem Startschuss versuche ich dann auf einer Distanz über 15 Kilometer an meiner Geschwindigkeit zu feilen und letztlich auch die 20er-Marke gut zu schaffen (21,1 Kilometer in einer Zeit unter zwei Stunden wäre ein Traum).

IMG_1146_2Selbstverständlich werde ich Euch über meine Trainingsfort- und ggf. Rückschritte auf dem Laufenden halten. Vielleicht finde ich ja besonders spektakuläre Laufstrecken im Ruhrgebiet, die ich Euch vorstellen kann.
Oder habt Ihr sogar ein paar gute Tipps und Tricks für mich? Vielleicht haben sich ja auch einige von Euch für eine der VivaWest-Distanzen angemeldet, was uns sozusagen zu selbstverschuldeten Leidensgenossen macht. Schreibt mir gern hier!

Svenja

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