Wissenswertes für Studis zum Thema Nebenjob

Sooooo, kaum ist die letzte Klausur geschrieben und man hat sich einen (verdienten!) Moment der Entspannung gegönnt – schwupps, da sind sie schon wieder halb um, die so heiß geliebten und generell viel zu kurzen Semesterferien. Als ob das nicht schlimm genug wäre, werden wir von Externen noch zusätzlich damit gepisackt, dass anderthalb Monate – sie nennen es dann ganz süffisant „Urlaub“ – doch mehr als genug freie Zeit seien. Klasse, zwischen den Strapazen der vergangenen Hardcore-Prüfungswochen hatten wir natürlich mal wieder utopisches erwartet und gehofft, uns zwischen den noch zu schreibenden Hausarbeiten, Exzerpten, Essays und dem Beginn des Sommersemesters 2016 ein klein wenig auf die faule Haut legen zu können. Denkste!

In ständiger Anspannung (oder Panik) zwischen veröffentlichten (und hoffentlich erfreulichen) Prüfungsergebnissen, Stundenplangenerierung, Prügelei um die besten Kurse und neuen Abgabefristen gibt es für die meisten von uns noch eine weitere essentielle Komponente: Geld verdienen!
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An Entspannung ist an diesem Punkt dementsprechend für die wenigsten Studis zu denken. Hier also ein kostenloser Kurztrip in den Bürokratie-Dschungel an der Schnittstelle zwischen Uni-Orga und Krankenversicherungsvorschriften. Eine Impfauffrischung ist nicht nötig. Zieht Euch aber warm an und plant ausreichend viel Zeit ein, denn es ist wie immer – ein Schelm wer anderes erwartet hat – umständlicher und komplizierter als es sein müsste. Aber seien wir mal ehrlich, ansonsten wäre es ja auch kein waschechter Abenteuerurlaub. Wenn Ihr Euch aber an folgenden Fahrplan haltet, kann nicht allzu viel schief gehen:

Der Job
Ob nun schon mittendrin oder noch auf der Suche, viele Restriktionen gelten einfach für jeden Studi und sind dringlichst einzuhalten. Wir jobbenden Studis aus Einzelhandel, Promotiontätigkeit, Gastronomie, elterlichem Betrieb, Werkstudenten- oder studentischem Aushilfeposten haben neben den kuriosesten Arbeitszeiten und den unterschiedlichsten Stundenlöhnen doch eines gemeinsam:

  1. Wer über 450€ verdienen möchte, hat es nicht leicht. Um es uns extra schwer zu machen scheint es irgendjemand in der Vergangenheit für nötig befunden zu haben, diesen doch recht willkürlich hohen (bzw. niedrigen) Betrag als generelle Obergrenze für den Studi festzulegen.
  2. Wer mehr als 19 Stunden pro Woche arbeiten möchte, kann sich dies während des Semsters ebenfalls abschminken. Geldnot hin oder her – es wird freilich erwartet, dass unser Hauptaugenmerk auf unserem Studium liegt.

Denn wer von uns nun mit Blick auf’s Sommersemester ein bisschen Geld sparen und an die Seite legen möchte, um eine lang geplante Reise zu machen oder eine größere Anschaffung zu tätigen, muss sich vorab gut informieren. Klärt in jedem Fall mit Eurer Krankenkasse ab, wie häufig und wie weit Ihr die 450€-Studi-Verdienstgrenze überschreiten könnt und wann Ihr mehr als die 19 Stunden pro Woche arbeiten dürft. Erst dann kann geschätzt und letztlich festgelegt werden, ob Ihr weiterhin „normal“ (familien-) versichert bleiben könnt (das kann je nach Alter und Stand der Erstausbildung variieren). Unabhängig davon, achtet grundsätzlich darauf, dass Ihr auf keinen Fall Euren Studentenstatus verliert!

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Die Ausnahme
Es sind – beispielsweise wie jetzt – Semesterferien. Man hat vielleicht ein wenig mehr Zeit und möchte diese nutzen, um Bares zu machen. Glücklicherweise gibt es da eine gewisse Pufferzone namens „Pauschbetrag“, die sowohl eine gewisse Anzahl an „Überstunden“ als auch ein Überschreiten des 450€-Rahmens erlaubt. Im schlimmsten Falle müsst Ihr also abwägen, ob es sich finanziell lohnt, diesen Rahmen in dem Maße zu strapazieren, dass Ihr euch selbst für ca. 80€ monatlich versichern müsst.

Also seid fleißig, verdient Geld und macht Euch so weit es geht finanziell unabhängig. Vernachlässigt aber vor allem Euer Studium nicht, versucht aber auch mal ein paar wohl verdiente Entspannungsphasen einzulegen.

Svenja

 

Portale für Jobsuchende Studis
studentjob.de
jobmensa.de

Ansonsten schaut Euch doch auch mal nach Uni-internen Stellen um oder fragt im Familien- und Bekanntenkreis nach einem studentischen Nebenjob. Vielleicht gibt’s da ja das ein oder andere interessante Angebot.

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