Studi-Tipps zum Semesterstart – das Sommersemester 2016

Die Koffer sind gepackt, die Erwartungen hoch: Das Sommersemester 2016 steht in den Startlöchern. Von A wie „Auslandsaufenthalt“ über L wie „Lebenseinstellung“ bis Z wie „Zwischenprüfung“ … Hast auch Du auch an alles gedacht?

Wenn Du kein Ersti bist, springe direkt zu Punkt 4. Los geht’s:

  1. Weiterleitung Deiner Uni-Mail
    Du musst dann nicht 27459 einzelne Mail-Accounts checken und Dir geht auch unitechnisch nichts Wichtiges durch die Lappen.
  2. Einloggen ins Uni-Netzwerk auf allen Geräten
    Das macht man ein einziges Mal und spart ab diesem Moment eigenes Datenvolumen und Nerven.
  3. Einrichtung eines VPN-Zugangs
    So könnt Ihr auch unterwegs und von zu Hause aus auf die Datenbanken der Bibliothek zugreifen (das Einrichten kann sich beim ersten Mal etwas frickelig gestalten, doch helfen Dir die Bib-Mitarbeiter/innen jederzeit dabei).
  4. Semesterbeitrag bezahlen, Rückmeldungsbestätigung an die Krankenkasse schicken
    Damit sind auf formal-bürokratischer Ebene alle Weichen gestellt und es kann sorglos losstudiert werden.
  5. Mensa-Card aufladen
    Damit wieder geschlemmt und kopiert werden kann, bis der Arzt kommt. Wer im Wohnheim wohnt, kann dann auch gleich seine Waschmaschine mit der Karte starten.
  6. Termine und Fristen checken
    Verschaffe Dir stets einen Überblick (dabei hilft Dir z.B. die MyUDE-App):
  • Wann startet und wann endet das Sommersemester?
  • Wann beginnen die Veranstaltungen in welchem Studienfach? (Achtung, das muss nicht zwangsläufig in der gleichen Woche sein!)
  • Wann sind die Slots zur Prüfungsanmeldung und -abmeldung?
  • Wann müssen Anträge für BAföG, Stipendien und Auslandsaufenthalte eingereicht werden? (Hilfe bei BAföG, Fragen zu Internationalem & Co gibt’s in den Beratungsstellen des Studierendenwerks Essen-Duisburg)

Das klingt alles erst einmal viel, doch mit Hilfe von Erinnerungsfunktionen und weitsichtigen Kalendereinträgen kannst Du dir ganz leicht viel Stress ersparen!

  1. Stundenplan aufräumen
    Nicht immer wirst Du zu jedem Deiner Wunsch-Kurse zugelassen oder Du möchtest eine Veranstaltung doch nicht mehr besuchen, für die Du Dich angemeldet hast. Dann nutze die Lösch- und die Abmeldefunktion. Dein Stundenplan platzt sonst optisch aus allen Nähten und andere Studis haben die Chance, rechtzeitig nachzurücken.
  2. ECTS-Punkte
    Wie viele Credits möchtest Du in diesem Semester in etwa erbeuten? Sei realistisch, denn Du sollst weder tödlich faul sein, noch den Stoff von drei Semestern in einem durcharbeiten.
  3. Planung
    Musst oder willst Du ein Praktikum machen? Und wie sieht es mit einem Auslandsaufenthalt aus? Das alles sind Dinge, die man meist schon mehr als ein Semester im Voraus organisieren muss. Also informiere Dich gut, jeder Lebenslauf will schließlich aufgemotzt werden.
  4. Finanzierung
    Ob durch Mama und Papa, ein Stipendium, BAföG oder einen Nebenjob, Du brauchst Dein individuelles Finanzierungskonzept, sonst kann es ganz schnell eng werden und das After-Bib-Bier passt nicht mehr ins Budget. (Wenn Du alleine Schwierigkeiten damit hast, dann gehe zur Sozialberatung des Studierendenwerks. Dort haben die Berater/innen viel Erfahrung mit Finanzplänen)

Das gilt immer: Mit Deiner Freiheit als Studi kommt auch eine Menge Verantwortung. In puncto Workload darfst Du Dich aber nicht abschrecken lassen, denn der Grad zwischen nichts tun und faul sein und dem Rande des Studienabbruchs und Burn-Outs ist nämlich um einiges breiter, als man manchmal denkt. Doch Tatsache ist: Im Studium bist Du Dein eigener Chef, was Segen und Fluch zugleich sein kann. Deine einzigen Fesseln sind Bürokratie, Geld, Motivation und Intelligenz. Also ziere Dich nicht und nimm auch mal Hilfe an, frage nach Rat und vor allem auch mal nach dem Weg. Dich wird niemand beißen oder auslachen, zumindest in den meisten Fällen wird das so sein.

Das ist das Wichtigste: Dein Studi-Leben. Schaue über den Tellerrand Deiner Fakultät, Deiner Uni und am besten auch Deiner Stadt. Es gibt so vieles zu entdecken, Veranstaltungen in der Nachbarstadt zu besuchen, Partys anderer Fachbereiche zu crashen, Studierende aus anderen Ländern kennenzulernen, Tage und Nächte durchzutanzen, Wochen am Schreibtisch durchzuackern, Seminare vorzeitig abzubrechen, Seminare aus reinem Interesse zu besuchen, im Park zu lernen, in der Uni zu schlafen, Dein Leben zu genießen. Sei mal Streber und mal scheinfrei. Finde Deinen eigenen Rhythmus, aber verliere Deine persönlichen Vorsätze nicht aus den Augen, während Du auf dem Weg (der ja bekanntlich das Ziel ist) so viel lebst, wie Du kannst und willst.

Also willkommen und willkommen zurück an der Uni! Ich wünsche ein großartiges Sommersemester 2016 – mach was draus 🙂

Svenja

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