Problemzone Zeit – Zeitmanagement für Studis

Neuer Monat, neues Glück. Starte strukturiert in den Monat Mai und läute die Ära einer neuen und revolutionär-effektiven Zeitplanung ein!

Ob Prüfungsvorbereitung oder das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten – die meisten Pflichten eines Studis sind wahre Zeitfresser, aber essentiell, wenn es um einen erfolgreichen Abschluss geht.

Du denkst zum Semesterstart: „Ach die paar Kurse und meinen Nebenjob, das mache ich doch mit links. Auch der Haushalt macht sich ja fast wie von allein, da werde ich mein Privatleben und meine Hobbies sicher noch gut books-927394_1280unterbringen können.“ – Das ist süß von Dir, ehrlich, aber leider nur in den wenigsten Fällen realisierbar.
An dem Punkt im Semester, an dem Du Dir teilweise sehnlichst wünscht, der Tag hätte mindesten 30 Stunden und die Woche 9 Tage, können Dir die folgenden Tipps vielleicht helfen:

Ziele:
Was willst du in Zeitraum XY erreicht bzw. erledigt haben? (Beispiel: Bachelorarbeit bis September fertigstellen? Zahnarzttermin für nächste Woche machen?)

Strukturierung:
Denk dran, dass Du Deine Termine nicht unmittelbar hintereinander taktest, sondern auch freie Slots einplanst, in denen Du nichts oder eben genau das machen kannst, auf was Du Lust hast. Baue auch Pufferslots für den Fall ein, dass irgendetwas unerwartetes den Zeitplan aus den Angeln hebt.

Belohnung:
Das Hinarbeiten auf Deinen persönlichen Lichtblick kann unheimlich motivieren. Mittels des klassischen Belohnungssystems verknüpfst Du unliebsame Arbeit mit dem nachfolgenden positiven Erlebnis.
#Tipp: „Wenn ich heute Nachmittag die Literaturrecherche abgeschlossen habe, setze ich mich noch ein Stündchen mit Freunden auf ein Eis in die Sonne.“ – Du wirst vermutlich schneller und im besten Falle effektiver arbeiten als sonst.

Planung:
Kombiniere Langzeit-, Kurzzeit- und Tagesplanung für den perfekten Überblick über Deine „To Do’s“.
calendar-791885_1280#Tipp: Die Prüfung ist in vier Monaten? Markiere Dir doch einfach zur Erinnerung einen Zeitpunkt davor, wo Du dich entspannt um die Beschaffung der Lernmaterialien kümmern kannst und einen Punkt, an dem Du anfangen möchtest, den Stoff zu wiederholen. Die Lernslots kannst Du dann rechtzeitig in Deinen Tages- und Wochenplan integrieren und vermeidest eine einwöchige Lern-Quarantäne am heimischen Schreibtisch, in der Du alle anderen Deiner sonstigen Aufgaben vernachlässigst. (Hier kann der klassische Jahreskalender nicht schaden. 2016 in 366 Tagen auf nur einem Blatt, auf dem du herumkritzeln, Dinge bunt markieren und Notizzettel dran pinnen kannst.)

Prioritäten:
Was ist Dir wichtig? Nur wenn Du weißt, was Du erledigen musst, um deine Ziele zu erreichen, kannst Du deine Zeit dementsprechend gewinnbringend einsetzen.
#Tipp: Verschiedene Farben oder Markierungen können anzeigen, ob etwas 1. oberste Priorität hat, 2. weniger wichtig ist, aber trotzdem verfolgt und terminiert werden muss, oder 3. reduziert, abgegeben oder komplett eingestellt werden kann.
Auch der Status Deiner Arbeit, und somit auch Deine Fortschritte, können auf diese Weise dokumentiert werden, was motiviert und Dir ebenfalls beim Überblicken des Workloads helfen kann.

Zuordnung:
Indem Du jeden Slot benennst, ihm also eine bestimmte Aufgabe, einen Termin oder eine Erledigung zuteilst, steigerst Du deine Produktivität und Effizienz. Gleichzeitig verschaffst Du Dir einen Überblick über bereits Erledigtes und kannst Erfahrungswerte sammeln, welche Aufgabe generell wie viel Zeit beansprucht.

Gewohnheiten:
Mit etwas Übung kannst Du Dir schlechte Gewohnheiten ab- und dafür gute angewöhnen.
#Tipp: Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir selbst vorschreibst, Deine Mails nur nach dem Mittagessen und nicht zwischendurch zur Ablenkung zu checken oder generell die „Smartphone-Zeit“ – sollte dies in der Aufgabenplanung Deines aktuellen Zeitslots nicht zweckdienlich sein – reduzieren.

Realität:
Mach mit Deiner Planung den Härtetest und probiere sie tatsächlich aus! Denn erst in Anwendung auf Deinen Alltag kannst Du herausfinden, ob Du dein Zeitplan realistisch ist, oder ob Du den Umfang Deines Workloads nach unten oder oben korrigieren musst.
#Tipp: Strukturiere den Zeitplan so genau wie möglich, sodass Dein Tages- und Wochenplan in Stundenslots (Beispiel: Dienstag: 9-14 Uhr Bibliothek: Bachelorarbeit: drittes Kapitel ausarbeiten), Dein Monatsplan in Wocheneinteilungen (Beispiel: 7.-21. April: Endspurt Training: Vorbereitung Halbmarathon: Distanz 18-20km) und Dein Jahresplan mindestens in Monate (Beispiel: Anfang Juni – Mitte Juli: Bewerbung Master: Unterlagen zusammensuchen und abschicken) gegliedert ist.

Motivations-Tipps:

Möglichkeit 1:Google Kalender
Lade Dir eine schicke neue App herunter, beispielsweise den Google-Kalender. Dieser ist einerseits individuell anpassbar, bietet Dir Erinnerungsfunktionen an, ist mit den Kalendern mehrer Personen verknüpfbar und sieht auch noch gut aus.

 

 

Möglichkeit 2a:
Auch der gute alte Taschenkalender tut seinen Dienst und bringt einen Hauch Retro in Deinen Alltag. Er muss natürlich aber auch immer mitgenommen werden, ebenso wie ein Stift.

Kalender3Möglichkeit 2b:
Nutze den DuETT-Kalender des Studierendenwerks – bunt, informativ und für alle Studis kostenlos. Die nächste Ausgabe gibt’s zum Wintersemester 2016/2017.

Möglichkeit 2c:
Einen Kalender kannst Du dir aber auch online (zum Beispiel bei Cewe) ganz nach Deinem Gusto selbst gestalten, Du kannst Deine Lieblingsbilder einfügen und diese zu Motivationszwecken nutzen (Beispiel: Einen Monat vor dem Urlaub ein Strandfoto von Dir aus dem letzten Urlaub positionieren? Na wenn das nicht dazu motiviert, bis dahin alles erledigt zu haben, was Du Dir vorgenommen hast! Es urlaubt sich nämlich so viel schöner mit gutem Gewissen. ;)).

Problemlösungs-Tipp:
Irgendwie klappt das mit diesen ganzen Tipps trotzem nicht? Dann hol Dir Unterstützung! Die Mitarbeiter/innen der sozialen und psychologischen Beratung des Studierendenwerks haben immer ein offenes Ohr. Denn nach jeder stressigen und schweren Zeit gibt es auch wieder einen Aufschwung und nicht jeder Rückschlag muss das Ende Deines Studiums bedeuten. Manchmal hilft einfach schon das Reden darüber und der Lösungsvorschlag aus einem anderen Blickwinkel.

Mit den besten Wünschen für Euer neues Zeitmanagement,

Svenja

 

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