Stressless durchs Studium

Prüfungsangst, Zukunftssorgen und ein voller Terminkalender. Für viele Studis ist das Alltag. Aber wie kann zwischen Vorlesung, Nebenjob und Lernerei mal durchgeatmet, entspannt und etwas Stress abgebaut werden? Eines ist sicher: Stressbewältigung muss individuell angegangen werden. Jeden stresst etwas anderes und jeder findet in einer anderen Beschäftigung Ablenkung.

unnamed1Um also die Ursachen und Auslöser von Stress im eigenen Leben zu identifizieren, den richtigen Umgang damit zu erlernen und für sich persönlich einen Ausgleich zu schaffen, bietet die Uni Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit dem Hochschulsport, dem ABZ, dem ESG und der TK einmal im Jahr einen Stressless Day für Studierende an. In diesem Jahr wurden sechs jeweils 30-minütige Kurseinheiten in der Brücke am Campus Essen abgehalten:

  1. Qi Gong

Eine sehr angenehme und ruhige Art, mal den Alltag zu unterbrechen. Ob als Start in den Tag am offenen Fenster, vor der Prüfung zum Sammeln der Gedanken oder zwischen den Terminen des Tages – einfach mal bewusst atmen, bewusst bewegen und bewusst den Körper anspannen und entspannen.

  1. Brainfood

Ausgewogene Ernährung bildet neben ausreichender Bewegung die Grundpfeiler für ein gesundes Leben. Keine Zeit und keine Lust sollten auch in den heißen Phasen des Studiums keine Ausrede für tägliche Tiefkühlpizza und Limo en masse sein. Mit dem richtigen „Studentenfutter“ kann nachweislich die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit gesteigert werden und kombiniert mit Sport gegen Krankheiten, Stress und schlechte Laune vorbeugen.

fruits-926734_1920

  1. Breakstorming

Pausen sind das A und O. Sie gehören zur Lernphase einfach dazu, da das Gehirn das Gelernte verarbeitet werden muss. Wer er schafft, intensiv und effektiv zu arbeiten (Smartphone in den Flugmodus oder die „forest“-App installieren), der hat sich in jedem Fall eine schöne Pause verdient – da ist Zeit für Kochen, Sport oder einfach mal Musik hören und nichts tun. Eine der wichtigsten Einheiten beim Lernen ist allerdings der Schlaf. Körper und Geist haben Zeit sich zu regenerieren, das Wissen kann sacken und man kann am Morgen frisch und munter in den Tag starten.

  1. Zeitmanagement

Auch Studis haben volle Terminkalender: Fristen für Abgaben, Klausurtermine, Job und Leben müssen unter einen Hut gebracht werden und das ist gar nicht mal so einfach. Indem man aber Prioritäten setzt und langfristig plant, kann so einiges an Last-Minute-Stress vermieden werden. Mit einem Semesterplan und verschiedenen farblichen Markierungen kann sich ein guter Überblick verschafft werden. Für die Tages- und Wochenplanung gilt: Realistisch sein. Denn es demotiviert in hohem Maße, wenn man nie den Workload schafft, den man sich vorgenommen hat. Hierzu gibt es sogar eine extra Studi-Beratung vom ABZ.

  1. Yoga

unnamed2Ähnlich wie Qi Gong ist es eine Typfrage. Wer ruhige und beruhigende Zeit mit sich selbst mag, der wird es lieben. Schon nach 20 Minuten ist man merklich entspannter, wenn man sich auf die langsamen Bewegungen und das bewusste Atmen einlässt.

  1. Aktiv-Workshop

Doch natürlich ist jede Art der Ablenkung und des Abbaus von Stress im Alltag eine willkommene. Wer lieber Action hat, der sollte sich beim Ausdauer-, Kampf- oder Kraftsport auspowern. Auch zwischendurch mal vom Schreibtisch aufstehen und sich bewegen, frische Luft atmen, etwas gutes essen, viel Flüssigkeit zu sich nehmen und Abstand zum Lernstoff gewinnen – das alles fördert Produktivität und gleichzeitig die Gesundheit.

bicycle-384566_1920

 

 

 

 

 

Svenja

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s