7 Wochen – 7 Tipps für Euer Studium

Noch 7 Wochen stehen auf der Semester-Uhr. Damit Ihr diese Zeit effektiv nutzen könnt und trotzdem keinen Grillabend und keinen Ausflug an den See verpassen müsst, erwartet Euch jetzt auf studistory.com eine Art „Prüfungs(advents)kalender“. Anstelle von Schokolade gibt es nützliche Tipps und Strategien für Euer Studium. Jeden Freitag wird ein Türchen aufgemacht.

Es gibt zwei Dinge, die wirklich jeder Studi im Laufe seines Studiums lernt:

  1. SemesterFERIEN – von wegen!
    Es ist für die meisten ein wunderschönes Konzept aus einer Utopie von Studium, wie man sie aus Filmen und den verklärten Erzählungen Ehemaliger kennt. Der Otto Normalstudierende hat ungefähr nichts von seinen sogenannten „Ferien“. Es ist die Zeit der Ferienjobs und der nicht enden wollenden Flut an Prüfungen und Hausarbeiten – im schlimmsten Fall während draußen 30 und in der Bibliothek entspannte 37 Grad herrschen.
  2. Regelstudienzeit – ja klar.
    Durch den eingangs beschriebenen Mangel an vollwertiger Ferien- und Urlaubszeit und teils unmöglich einzuhaltender oder zu überblickender Fristen mit den skurrilsten Überschneidungen, kommen am Ende doch sehr häufig ein bis siebenundzwanzig Semester pro Studi und Nase mehr zusammen. Sodass es nicht verwundert, dass bundesweit „nur“ 39,9 % ihr Studium in der „vorgesehenen“ Zeit abschließen.

books-927394_1280Wer von Euch, anstatt sich ein wenig durch sein Studi-Leben treiben zu lassen (was nicht nur legitim, sondern in nicht wenigen Fällen auch erstrebsam ist), lieber determiniert durchs Studium marschiert oder nach dem ein oder anderen nicht sooo produktiven Semester nun einen Zahn zulegen möchte, der lese die folgenden Zeilen mit Bedacht:

Es liegen noch sieben Wochen der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2016 vor uns. Und wieso sollte es nicht dieses Mal klappen, dass man rechtzeitig anfängt sich vorzubereiten. Genau so wie man sich das schon im ersten Semester vorgenommen hat. Bedenkt auch, dass der Beginn der Semesterferien für einen Großteil Eurer Kommilitonen/innen auch der Beginn der Prüfungsphase und der Zeit des Schreibens wissenschaftlicher Arbeiten ist.

4 Basics, bevor unser 7-Wochen-Programm losgehen kann:

  1. Ziele feststecken:
    Wie viele ECTS sollen mit Abschluss dieses Sommersemesters 2016 erwirtschaftet werden? Wie passt das in Euren Langzeit-Studienplan? Versucht, halbwegs realistisch einzuschätzen, welchen Workload Ihr neben anderen wichtigen Verpflichtungen gut und vor allem erfolgreich bewältigen könnt.
  1. Prioritäten kennen:
    Informiert Euch rechtzeitig über notes-514998_1280die jeweiligen Anforderungen. Welche Prüfung müsst Ihr nur bestehen? Wo müsst Ihr wirklich glänzen? Die Benotung und deren Gewichtung erfahrt Ihr in Modulhandbüchern und bei den jeweiligen Modulbeauftragten – nehmt Euch diese Recherchezeit, es zahlt sich aus.
  1. Infos reinholen:
    Tragt alle nötigen Informationen aus dem Semester zusammen, die Ihr benötigt. Vergleicht Mitschriften, tauscht untereinander Bücher aus und fragt ältere Kommilitonen nach ihren Erfahrungen bei Klausur X oder der Benotung durch Dozent Y. Unterschätzt generell nie Euer Social Network innerhalb der Uni, es ist eine ungeahnt große Hilfe und Informationsquelle.
  1. Etappen planen:
    Seid realistisch, präzise und verbindlich, sowohl auf kurz- als auch auf langfristige Sicht: „Am morgigen Samstag fasse ich Kapitel sieben zusammen. Übermorgen dann das achte… Freitag in einer Woche werde ich mit der Literaturrecherche starten.“ und so weiter … Baut Euch Pausen und Belohnungen ein, damit Ihr am Ball bleibt und gestaltet alles thematisch so abwechslungsreich wie nur irgend möglich!

Ein paar weise Worte zum Schluss:

  • a) Frühzeitiges Lernen erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr den Stoff versteht, sondern auch, dass Ihr Euch nach dem Stichtag noch daran erinnert könnt. #NichtFürDieUniSondernFürsLebenLernenWir 😉
  • b) Frühzeitiges Recherchieren und Sichern der Literatur beugt Last-Minute-Panik in der Bibliotheks-Stoßzeit namens „Semesterferien“ vor, in der Ihr zwei Tage vor Abgabe der Arbeit auf die Ankunft einer unheimlich wichtigen Fernleihe wartet oder emsig daraufhin fiebert, dass nach der vierten Verlängerung durch einen Mit-Studi das dringend benötigte Buch nun doch endlich mal in Euren Händen landet.library-1147815_1280

In diesem Sinne: Esst Eure Teller leer, damit es gutes Wetter gibt, was man genießen kann, um sich für einen erfolgreichen Tag zu belohnen. 🙂

Svenja

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