7 Wochen – 7 Tipps: 2. Prokrastination? Nein Danke!

13.07.: Referat, 22.07.: Handout, 08.08. Klausur… Und so geht es weiter. Ihr glaubt Ihr schafft das nicht? Mit ein bisschen Überblick und längerfristiger Planung könnt Ihr den Dschungel an Aufgaben leichter durchkämmen und verlauft Euch nicht.
Im Uni-Alltag sieht man sich als Studi mit unzähligen Hürden konfrontiert. Die natürlichsten aber mitunter lästigsten sind wohl die Klausuren, mündliche Prüfungen, Hausarbeiten & Co am Ende jeden Semesters. Aber auch die Leistungsnachweise in Form von Seminararbeiten und Präsentationen innerhalb des Semesters können sich nicht selten als sehr leidliche Aufgaben herausstellen, die eher Züge einer Beschäftigungstherapie aufweisen. Aber hey, man kämpft ja heldenhaft um jeden ECTS-Punkt.

Das Problem:
Wer kennt das nicht, etwas ganz im Sinne von „mañana mañana“ auf die lange Bank zu schieben – die Rede ist natürlich von der gefürchtetsten Krankheit aller Zeiten, die in der Regel durch Überträger wie Netflix ganze Studierendenmassen befällt und über lange Zeiträume lahmlegt. Symptome wie Bad putzen, die Oma anrufen oder einen neuen Sportkurs ausprobieren werden beobachtet, wobei der Krankheitsverlauf in Art und Dauer zumeist unvorhersehbar ist. Bisher müssen sich Betroffene durch nicht verschreibungspflichtige „Reiß-Dich-zusammen-morgen-ist-Abgabe“-Impfungen kurzfristig behelfen, aber die Heilungschancen stehen lediglich 50 zu 50. Meist endet es in der völligen Unproduktivität der Erkrankten. Es ist also ernst.

Die Lösung:
Neuste Studien wollen jetzt aber einen Weg aus dieser Misere entdeckt haben und schon die einfachsten Hausmittel sollen zu sofortiger Linderung der Beschwerden führen: Man nehme einen Semesterplan für das aktuelle und einen Semesterplan für das kommende Semester sowie unterschiedlich farbige Stifte und Klebezettel.Experten empfehlen bei der individuellen Überblicks-Kalender-Genese:

SoSe2016
Sommersemester 2016
Wintersemester 2016/17
Wintersemester 2016/17

#1: Tragt nicht das Kaffee-Date mit der besten Freundin ein, auch nicht das Abendessen mit den Eltern. Lediglich Eure Abgabefristen, Eure eigenen Bearbeitungszeiten (mindestens die offiziellen sechs Wochen), die Korrekturzeiten der Dozenten (leider auch mindestens die offiziellen sechs Wochen) und zeitlich bedeutsames wie Urlaube oder ganze Arbeitstage, an denen ihr definitiv nicht an Euren Arbeiten sitzen könnt.

#2: Im Angesicht der Semesterpläne wird Euch ziemlich schnell bewusst werden, wie kurz eine Woche, ein Monat und sogar ein ganzes Semester sein kann – also plant nicht panisch, plant realistisch. Nicht immer läuft alles am Schnürchen (Erkrankung, vergriffene Literatur, etc.) also baut Puffer ein, damit Euch Euer Semesterplan nicht schon nach 40 Tagen um die Ohren fliegt und Ihr wieder in das so gefürchtete Prokrastinieren verfallt.

#3: Ein erreichtes Ziel muss belohnt werden. Motiviert Euch mit besonderen Daten (z.B.: Bis zu meinem Geburtstag habe ich die Bachelor-Arbeit fertiggestellt!) und mit besonderen Ereignissen (z.B.: Wenn ich dieses Mal schon drei Tage vor Abgabe fertig bin, gönne ich mir in dem neu entstandenen freien Zeitslot einen Kurztrip an die See!). An diesen Stellen könnt Ihr kleine und zu Euren Belohnungen passende Markierungen oder Bilder einfügen, die Euch anspornen.
Pfelt-tip-327623_1920robiert es mal aus, druckt Euch die Kalender aus, plant, tüftelt und hängt sie Euch gut sichtbar an die Wand. Sie werden Euch als Motivations- und Organisationshilfen dienen. Also los geht’s, endlich starten, anpacken, aufraffen und loslegen, über Schatten springen, innere Schweinehunde überwinden und sich selbst in den Hintern treten!
Und natürlich viel Erfolg.

Svenja

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