7 Wochen – 7 Tipps: 3. Money, money, money

Nicht nur der wohlverdiente Kurzurlaub zwischen Klausur Nummer fünf und sechs kostet Geld, nein: Die Miete muss bezahlt werden, der Eintritt ins Schwimmbad auch und waren da nicht letztens diese wunderschönen Sneaker, die Dich aus dem Schaufenster so frech angelacht haben und die Dir seither nicht mehr aus dem Kopf gehen? Wenn das Konto geplündert ist und der Monat noch so elendig lang erscheint, dann ist es an der Zeit, wieder etwas Geld in die eigene Kasse zu spülen! Nur wie …?

calculator-1156121_1920Zum erfolgreichen Studieren bedarf es eines freien und möglichst sorgenfreien Geistes. Also für alljene Studis, für die Lotto spielen oder Banken ausrauben keine Finanzierungsoption ist, folgt hier ein kurzer Überblick über  Finanzierungsmöglichkeiten während des Studiums:

BAföG:
Erfüllst Du die Kriterien für den Erhalt von BAföG (mehr dazu hier), kannst Du Dich im Studium ganz einfach finanziell entlasten. Das BAföG ist die beste Form der Studienfinanzierung. Denn nach Beendigung Deines Studiums, musst Du nur die Hälfte des zinslosen (!) Darlehens zurückzahlen. Die andere Hälfte ist geschenkt. Stell jetzt Deinen Antrag! Zum Wintersemester 2016/17 lohnt es sich besonders, denn dei BAföG-Bedarfssätze steigen um sieben Prozent.

Stipendium:
Diese Finanzierungsvariante ist in den meisten Fällen mit gar nicht so unmenschlich hohen Anforderungen verbunden, wie man im Allgemeinen befürchtet. Und auch die Recherchearbeit muss nicht aufwendiger sein, als das korrekte Ausfüllen eines BAföG-Antrages oder des Schreibens einer Bewerbung. Erkundige Dich also einfach mal, was Deine Uni in Sachen Stipendien so zu bieten hat (mehr dazu hier). Beratung und Tipps zu diesem Thema bekommst du beim Studierendenwerk.

Studiendarlehen:
Das Studiendarlehen der Daka-Darlehenskasse NRW ist für alle Studis ohne BAföG-Anrecht im Grunde der unkomplizierteste und fairste Weg, an Geld für’s Studium zu kommen (mehr dazu hier). Das Darlehen wird individuell auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten und Du zahlst erst dann zurück, wenn Du nach Deinem Studium Geld verdienst.In mehreren Studienkredittests (CHE, Finanztest) hat das Daka-Darlehen Spitzenplätze erreicht.

Nebenjob:
Seit der Erhöhung des Mindestlohns sieht der blödeste Büro-Job auf einmal schon gar nicht mehr so unlukrativ aus, stimmt’s? Oder wolltest Du Freizeitspaß und Geld verdienen verbinden und im Schwimmbad oder im Café um die Ecke arbeiten, wo Du Dich im Sommer ohnehin andauernd herumtreibst?
Also los geht’s, erfrage noch heute auf dem Heimweg im Eiscafé, Supermarkt oder im Steuerbüro gegenüber, ob es in den kommenden Sommersemester-Ferien dort nicht etwas für Dich zu tun gäbe. Oder recherchiere direkt auf den Websites Deiner Uni, ob an Deinem Institut eine studentische Hilfskraft gesucht wird (mehr dazu hier.). Bewerbungs-Dreizeiler aufsetzen, Lebenslauf und Foto angefügt und schwupps, raus damit! Denn wie es immer so ist: Wer zuerst kommt, malt bekanntlich zuerst.
Und auch wenn es zunächst unmöglich erscheinen mag, neben Deinen Uni-Verpflichtungen noch zu arbeiten: Zehn Stunden bekommt doch eigentlich jeder Studi noch in seine Woche gequetscht. Bleibst Du in etwa in diesem zeitlichen und finanziellen Rahmen ändert sich weder Dein Status bank-note-209104_1280bei der Krankenkasse, weil Du zu viel verdienst, noch hast Du irgendwelche steuerlichen Nachteile. Und bedenke: Besonders als Studierende/r ist es vorteilhaft, schon so früh wie möglich mit einem kleinen Teil Deines Verdienstes in die Rentenversicherung einzuzahlen (mehr dazu hier). Außerdem ist weniges so erhebend, wie das eigene Geld auszugeben, Du wirst sehen! Infos zu allen rechtlichen Rahmenbedingungen erhälst du beim Studierendenwerk.

Und wenn Deine finanziellen Sorgen Dir über den Kopf wachsen und Du dringend Unterstützung und jemanden zum Reden brauchst: Die Beraterinnen und Berater der sozialen und der psychologischen Beratung des Studierendenwerks sind genauso für Dich da, wie die BAföG– und Daka-Berater/innen. Hab also keine falsche Scheu.

Svenja

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