Studi-Urlaubstipps

Reisen ist immer ein wichtiges Thema, vor allem für uns Studis. Denn die Ferien sind nie mehr so lang, wie während der Studienzeit. Einziges Problem hierbei ist – wenn man einmal die Prüfungsphase überlebt und tatsächlich noch ein paar freie Tage vor Vorlesungsbeginn des nächsten Semesters gefunden hat – der Faktor Geld. Und davon hat der Ottonormal-Studierende bekanntlich nicht allzu viel. Nach einer stressigen Phase im Studium kann ein Tapetenwechsel aber wirklich nicht schaden und freie Zeit wunderbar genutzt werden, um fremde Länder zu berreisen, Kulturen zu entdecken, sich Sprachen anzueignen oder in einer anderen Umgebung Geld zu verdienen. Es muss ja nicht immer wochenlanges exotisches Verreisen mit Backpacking-Rucksack sein. Wer mag, kann auch ein Wellness-Wochenende oder einen Strandurlaub im eigenen Land machen. Alles kein Problem, wenn man sich gut informiert, damit der Preis stimmt!

Reisen wie ein Studi

Fernbusse: Natürlich gibt es schnellere Arten des Reisens innerhalb Europas, aber preiswerter sind diese sehr selten. Checkt einfach mal die Angebote von Eurolines, MeinFernbus/Flixbus, dem ADAC Postbus und Co.

Fahrgemeinschaften: Das Gleiche gilt für Mitfahrzentralen wie blablacar.de oder karzoo.net. Wer ohnehin in die gleiche Richtung muss, der tut sich zusammen. Die Fahrt kann nicht nur menschlich sehr lustig und interessant werden, sie ist zudem auch kostengünstig und in der Regel schneller als ein Bus.

Interrail: Vergleichsweise schnell und komfortabel reist es sich natürlich mit dem Zug. Nur möchte der Abenteuer-Studi sich natürlich nicht auf einen railway-station-619082_1920speziellen Zug festlegen. Viel aufregender ist es doch, wenn man einfach jeden beliebigen Zug nehmen kann. Ob Ein-Land-Pass, Global-Pass, Flexi-Pass oder Konsekutiv-Pass: Interrail eröffnet eine Fülle an Möglichkeiten für Reisende, die nicht gern vorausplanen.

Couchsurfing: Habt Ihr nicht noch alte Schulfreunde in Barcelona und eine entfernte Tante, die in Dublin lebt? Schnell die „Wir kennen uns doch“-Karte ausgespielt und ab geht’s. Da wird nicht nur viel Geld für die Unterkunft gespart, Ihr bekommt auch Tipps und Einblicke der „Locals“ vor Ort. Bei Anbietern wie Airbnb und Co sollte man aber immer auch ein wenig vorsichtig sein, man weiß ja nie, auf welchem Sofa man da nachher landet.

traffic-sign-6735_1280Jugendherberge und Hostels: Diese sind eine super Möglichkeit der Übernachtung und auch der Verpflegung! Sie sind nicht nur günstig und meist zentraler als so manches Hotel – sie geben Euch auch die Chance, Euch mit anderen Reisenden auszutauschen. Obacht, bei Jugendherbergen müsst Ihr vorher djh-Mitglied werden, das ist aber auch kein großer finanzieller Aufwand.

 

 

Studentenwohnheime: Manche Wohnheime werden innerhalb der Semesterferien temporär vermietet. Erkundigt Euch einfach mal!

 

Sparen wie ein Studi

Work and Travel: Die perfekte Art, nicht nur Land und Leute kennenzulernen hiking-1312226_1920und sich eine Sprache anzueignen, sondern auch wunderbar, wenn man im Grunde überhaupt kein Budget hat. Vorher solltet Ihr Euch allerdings gründlich erkundigen und ggf. die Unterstützung durch eine Vermittlungsagentur suchen.

Gruppen-Reise: Wer sich zu mehreren zusammenschließt, um sich beispielsweise ein Ferienhaus oder -Appartment zu mieten, teilt alle seine Kosten durch die Anzahl der Mitreisenden. Die Anreise mit einem PKW oder Kleinbus lässt sich vergleichsweise einfach und spontan organisieren und vor Ort hat man mit Selbstverpflegung in den meisten Fällen auch die preiswerteste Lösung gefunden.

Blind Booking: Ein riesen Spaß für alle Adrenalin-Junkies. Eurowings bietet beispielsweise für einen Festpreis von 33 Euro eine Flug-Lotterie: Ihr sucht ein Thema wie „Party“ oder „Strand“ aus und wo es hingeht, erfahrt Ihr erst nach Abschluss der Buchung. Keine Sorge, für einen kleinen Aufpreis von je 5 Euro könnt Ihr bestimmte Ziele ausschließen.

Last Minute Reisen: Urlaube bereits Monate im Vorraus zu planen, das ist für Studis oft gar nicht so einfach und in den meisten Fällen nicht einmal nötig. Denn ist einmal der Workload des Semesters erfolgreich bewältigt, sind wir airport-1515448_1920spontan und flexibel und können – am besten schon gestern – mit Sack und Pack aufbrechen. Der Vorteil: Die Hotels und Fluggesellschaften wollen ihre Zimmer und Sitzplätze immer vollkriegen. Oft kann man vor allem bei Pauschalreise die Hälfte des ursprünglichen Preises sparen.

Preise vergleichen und/oder direkt spontan zuschlagen, das ist für uns Studis ein Garant für bezahlbare Urlaube nach persönlichem Gusto. Zusätzlich könnt Ihr Euch auch noch durch die International Student Identity Card – kurz ISIC – einige Vergünstigungen verschaffen. Hier erfahrt Ihr mehr.

Auf auf in die Fremde, wir haben noch knapp zwei Monate bis zum Start des Wintersemesters, um die Welt zu erkunden. Eine gute, sichere und ereignisreiche Reise,

Svenja

 

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