Brain-Food – Geht Intelligenz durch den Magen?

“Du bist was du isst” – die eigene Ernährung wirkt sich nicht nur auf Haut, Haare, Gewicht und Gesundheitszustand aus, sondern auch auf unser Gehirn! Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass die täglichen Höchstleistungen unseres Denkapparates nicht weniger als 20 Prozent der von uns aufgenommenen Nahrungsenergie für genau diesen Stoffwechsel verbrauchen. Da unser Gehirn aber weder Muskeln noch Fettgewebe hat, in denen Energie gespiechtert werden kann, bedarf es einer tagtäglich gesunden und ausgewogenen Ernährung, um unsere maximale Denkleistung abrufen zu können.

Sicherlich wird niemand klüger, indem er häufiger frisch und gesund kocht, anstatt sich Fast-Food reinzupfeifen (zumal unsere Intelligenz hauptsächlich durch genetische Voraussetzungen, Erziehung und Bildung bestimmt wird), doch hat das sogenannte Brain-Food tatsächlich das Potential,  unser Konzentrations- und Denkvermögen positiv zu beeinflussen:

  • höhere und ausdauerndere geistige Leistungsfähigkeit
  • besseres Gedächtnis
  • höhere Stressresistenz
  • stärkere Konzentration
  • klarere Logik

Und das sind nur die positiven Auswirkungen gesunder Ernährung auf unsere grauen Zellen! Zusätzlich verbessert sich das Hautbild, Haar und Nägel werden kräftiger, gefährliches Fettgewebe wird reduziert, die Gesundheit gefördert und anstatt sich von Pommes, Pizza und Teilchen träge und langsam machen zu lassen, erhebt sich der Brain-Foodler vom Mittagstisch und ist nicht müde sondern vitalisiert und gestärkt – Mittagstief adé!

Wie das geht? Hier einige Brain-Food-Lebensmittel:

blueberries-924148_1920Blaubeeren: Regen die Informationsübertragung zwischen den Neuronen an, verbessern daher die Reaktionszeit und Denkfähigkeit.
Bananen: Enthalten Vitamin-B, bananas-1531581_1920Megnesium, Phosphor und Kalium und sind wahre Energiebomben für Körper und Geist.

chia-seed-699962_1920Chia-Samen: Das sind kleine geschmacklose Körner mit einem besonders hohen Proteingehalts (20%) – ultimatives Superfood! Zusätzlich enthalten sie neben Eisen, Vitamin B, Kalzium, Kalium, Phosphor, Zink und Kupfer auch enorm viele Omega-3-Fettsäuren. Das verbessert die Konzentrationsfähigkeit. Die Samen lassen sich außerdem zu jeder Mahlzeit kombinieren: Aufgequollen als Pudding, als Topping auf dem Joghurt, oder einfach als Superfood-Zugabe in Green Smoothies!

 

range-1327426_1920Goji-Beeren: Dieses Super-Food enthält im Grunde alle Nahrungsstoffe, die wir brauchen: 50 Gramm decken beispielsweise schon den Tagebedarf an Eisen und verleihen durch Antioxidantien neue Energie. Zusätzlich sollen sie zur Stressresistenz beitragen. Also ab damit ins Studentenfutter!

 

 curry-13282_640Curry: Der in dem aromatischen Gewürz enthaltene Farbstoff Curcumin steigert die Produktion körpereigener Antioxidantien und beugt Alzheimer vor. Schmeckt prima als Marinade oder im Dressing – auch viele Saucen können damit verfeinert werden.
shrimp-1502724_1920Garnelen: Sie stimulieren die Gehiornfunktion mit wertvollen Aminosäuren und das enthaltene Magnesium wirkt als Turbo für die grauen Zellen.
sushi-1565861_1920Sushi: Die Algen liefern viele Vitamine und das Mineral Jod. Der rohe Fisch besitzt hochwertige Aminosäuren. Ein super Snack, der satt und vital macht aber nicht träge!
fresh-fish-1152113_1920Fisch: Sorgt mit Omega-3-Fettsäuren für mehr Grips und beugt Alzheimer vor.
onions-1383836_1280Zwiebeln: Enthalten Alicin, das die feinen Blutgefäße von gefährlichen Ablagerungen säubert.
eggs-1111587_1920Eier: Eine wertvolle Energie-Quelle für den Körper. Sie beinhalten reichlich Proteine, Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren, welche förderlich für den Muskelaufbau und ein starkes Immunsystem sind. Außerdem sind Eier auch ideales Brain-Food, da man sich durch die wertvollen Inhaltsstoffe viel besser konzentrieren kann.
cranberry-1452038_1920Joghurt: Eines der wenigen Milchprodukte, das wirklich gut für den Energiehaushalt ist. Zuckerfreier Joghurt versorgt unseren Körper mit Kalzium, Vitamin B-12 und Proteinen. Mit Beeren, Nüssen, Chia-Samen und Goji-Beeren wäre es der ideale Start in den Studi-Morgen!
avocado-933060_1920Avokado: Sie bringt mit B-Vitaminen den Hirnstoffwechsel in Schwung. Von Vitamen B – E, über Kalium und Magnesium bis hin zu Eisen ist hier fast alles drin. Sie besteht zwar zu 30% aus Fett, allerdings sind die ungesättigten Fettsäuren gesund.

broccoli-498638_1280Brokkoli: Schützt mit Vitalstoffen wie Sulforaphan und Thicotsäure vor freien Radikalen, die das Hirn schädigen können.

bread-1003564_1920Vollkornprodukte: Beliefern die grauen Zellen im Kopf mit Vitaminen und Spurenelementen. Helle Brote und Nudeln liefern weder viel Energie noch halten sie lange satt, also lieber das dunkle Korn ansteuern.

smoothie-865632_1920Haferflocken: Sie machen nicht nur viel länger satt als andere Lebensmittel, sondern sind auch aufgrund des hohen Anteils an Vitamin B starke Energie-Booster. Die beste Zeit um Haferflocken zu essen ist vor dem Mittag.

 

greek-1452979_1920Walnüsse: Sie enthalten so viele Proteine, wie kaum eine andere Pflanze. Die Omega-3-Fettsäuren und der hohe Kalziumgehalt sind zusätzlich sehr gesund.

 

 

chocolate-183543_1920Dunkle Schokolade: Schützt vor Hirnschlag und steigert dank Koffein die Konzentrationsfähigkeit. Wenn wenig Milch und viel Kakao darin enthalten ist (also ab 70% Kakao-Anteil) werden nachweislich Endorphine ausgeschüttet und das Koffein fördert den Kreislauf und somit die Konzentrationsfähigkeit.

 

top-view-1248950_1920Green Smoothies: In einen Green-Smoothie darf prinzipiell alles hinein, worauf man Lust hast. Besonders beliebt ist neben Früchten, Gemüse, Nüssen und Samen alles Art die Zutat Spinat, da dieser reich an Eisen und mild im Geschmack ist.

 

 

Intelligenz geht also durch den Magen, denn „Wer schlauer isst, ist besser“.

Beitrag zum 27. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks (2013) - "Was isst Du?"
Beitrag zum 27. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks (2013) – „Was isst Du?“

Wenn wir also schon früh klug genug sind und Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung legen, werden wir durch körperliche Gesundheit und Pfiffigkeit im Kopf belohnt – na wenn das mal keine guten Aussichten für die nächste Prüfungsphase sind. Achja, das Lernen sollte vor lauter Brain- und Super-Food aber dennoch nicht vernachlässigt werden 😉

Als nächstes werde ich mir mal ein Brain-Food-Menü in der Mensa zusammenstellen und Euch davon berichten. Guten Apetit und weiterhin viel Erfolg,

Svenja

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