Wohnen mal vier – Und wie wohnt Ihr?

Wohnen. Ein wichtiges Thema für Studis. Manche legen Wert auf viel Platz, andere auf den Standort oder den Mietpreis. Wo wohnt es sich also für wen „am besten“? Wir haben mal vier Studierende der Uni Duisburg-Essen gefragt, wie sie so wohnen und warum das ihrer Meinung nach gut oder schlecht ist:

Leben im Wohnheim

IMG_3237Viktorias Lieblingsplatz:

„Wenn ich morgens am Küchentisch sitze, frühstücke und dabei schön ins Grüne rund um die Wohnheime Auf der Union schauen kann.“

Das ist Top:

„Meine Mitbewohner und die anderen Studierenden im Haus sind echt nett und das Zusammenleben ist auch zu 95% harmonisch – ein paar Ausnahmen gibt’s ja immer. Außerdem ist immer jemand da, mit dem man etwas unternehmen kann, wir sind hier zu einer kleinen Gemeinschaft zusammengewachsen. Dann ist es natürlich echt angenehm für den Geldbeutel, im Wohnheim zu leben. Hier hat man alles was man braucht und zum Campus sind es nur wenige Gehminuten.“

Das ist Flop:

„Wer eher ein Einzelgänger ist und nicht so gern viele Menschen um sich herum hat, für den ist ein Leben im Wohnheim wohl eher nichts. Denn es gibt Tage, da ist hier einiges los. Ich genieße das eher.“

Leben im Elternhaus

IMG_3238Charlys Lieblingsplatz:

„Hier im Garten bin ich im Sommer wahnsinnig oft, es ist so idyllisch und in meiner Hängematte kann ich lernen, schlafen und entspannen.“

Das ist Top:

„Zu Hause zu wohnen ist erst einmal unschlagbar günstig, nämlich umsonst. So ein großes Zimmer, so schöne Bäder und einen Garten – sowas könnte ich mir im Studium definitiv noch nicht leisten! Zusätzlich gibt es jemanden, der die alltäglichen Kleinigkeiten wie Waschen und Kochen erledigt und es ist auch immer jemand Vertrautes zum austauschen, meckern, diskutieren, Frust ablassen, beruhigen, in den Arm nehmen, unterstützen und lachen da.“

Das ist Flop:

„Blöd ist natürlich, dass man 24/7 ein funktionierender Teil der Familie sein muss, was natürlich auch einige Pflichten mit sich bringt. Man hat ja dementsprechend auch weniger Abstand zu Eltern und Geschwistern, was zu nervigen Fragen wie „Warum warst Du erst um drei Uhr zu Hause und möchtest Du nicht mal mehr für die Uni machen?“ führen kann. Auch zum Lernen und wenn man Besuch hat, muss man sich zurückziehen.“

Leben in den eigenen vier Wänden

IMG_3118Katharinas Lieblingsplatz:

„In den Morgenstunden zwischen sieben und elf Uhr habe ich Sonne auf meinem kleinen Balkon. Hier kann ich frühstücken, lernen oder einfach mal einen Kaffee trinken und die Füße hochlegen. Der perfekte Start in den Tag.“

Das ist Top:

„Alleine zu wohnen ist Freiheit pur. Man kann wirklich alles machen, was man will. Oder eben nichts, sieht ja keiner. Im Studiumsalltag finde ich das echt super, da schaut mich niemand schräg an, wenn ich nachts um drei bei Festtagsbeleuchtung noch am Laptop sitze.“

Das ist Flop:

„Alles muss man selber machen. Wenn ich nicht Staubsauge, tut es niemand sonst. Wenn ich irgendwas morgens herumliegen lasse, liegt es am Abend immer noch da. Man gewöhnt sich zwar schnell daran, den Haushalt nebenbei zu machen, trotzdem wäre ein wenig Hilfe ab und an ganz schön.“

Leben in der WG

IMG_3239Sebastians Lieblingsplatz:

„Mein Lieblingsplatz ist definitiv der Balkon. Glücklicherweise ist dieser durch mein Zimmer begehbar und ziemlich wetterfest. Man kann hier also auch bei Regen immer entspannt sitzen, essen, Fußballgucken oder mit Kollegen ein Feierabendbier trinken.“

Das ist Top:

„Mein Mitbewohner und ich sind mittlerweile Freunde und unternehmen viel zusammen. Trotzdem lassen wir uns auch in der Wohnung gegenseitig unsere Privatsphäre. Zu wissen, dass da regelmäßig jemand ist, mit dem man sich austauschen kann und der einem mal schnell beim Wäsche aufhängen hilft, ist echt super.“

Das ist Flop:

„Sich mit einem Mitbewohner im Alltag zu arrangieren, ist nicht immer einfach. Da ist es auch egal, ob man mit einem Freund oder einem „Fremden“ zusammenlebt – es muss einfach passen und man muss recht häufig Kompromisse eingehen, sonst ist es die Hölle.“

Wie man sieht, haben alle Formen des studentischen Wohnens ihre Vor- und Nachteile. Im Grunde geht es also darum, welcher Wohntyp man ist und was das Portemonnaie dazu sagt. In jedem Fall muss man lernen, auch mal zurückstecken und auf Andere Rücksicht nehmen zu können, dann kann man sich fast überall zu Hause fühlen.

Svenja

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s