Keine Angst vorm Referat

“Alsooo…. Äääähhhm…”. Schweigen. Ein gehetzter Blick auf die Notizen. Mist, es ist immer wieder ärgerlich! Nach stundenlanger Arbeit stehst Du morgens im Seminarraum, 20 Augenpaare sind auf Dich gerichtet, der Rest hat sich schon entnervt dem Smartphone-Bildschirm zugewandt und Dein Referat läuft einfach nicht wie geplant. Du bist aufgeregt und gerade scheinen alle Informationen wie aus Deinem Kopf gelöscht zu sein. Aber verfalle nicht in Panik, es gibt drei Dinge, die Dir beim freien Sprechen helfen werden:

  1. Übung

Freies Sprechen ist kein Teufelswerk. Meist liegt Deine Aufregung lediglich darin begründet, dass Du vor einem Haufen relativ Fremder stehst, einen Teil der vorzutragenden Thematik nicht 100%ig verstanden hast oder weil Du tendenziell eher schüchtern bist. Das alles ist aber gar kein Problem, wenn Du im Voraus das Referatsthema – gern auch ohne Notizen – einer Dir vertrauten Person erklärst. Sobald Du mit eigenen Worten wiedergeben kannst, was Du Dir angeeignet hast, ist es nicht nur verstanden sondern auch besser gespeichert. In solchen Probeläufen findest Du dann auch ganz schnell die Punkte im Vortrag, an denen es noch hakt, an denen Du vielleicht noch selbst Fragen hast. Kommuniziere diese Unsicherheiten offen in Deinem Vortrag, ggf. beamer-196951_1920kann dies auch als Ansatzpunkt für eine Diskussionsrunde im Plenum genommen werden – Unsicherheit eliminiert, nichts faktisch falsches erzählt, Aufgabe abgetreten und sogar interaktiv gearbeitet, klasse!

  1. Ruhe

Du hast einen roten Faden, Du hast Dir die zehn wichtigsten Oberpunkte des Themas notiert? Dann lass Dir Zeit. Je schneller Du redest, desto weniger verstehen Deine Zuhörer und behalten dementsprechend auch kaum etwas. Ein eher langsames Tempo hilft zusätzlich dabei, Deine eigenen Gedanken sowie die Informationen in Deinem Kopf zu sortieren, Dich am roten Faden entlangzuhangeln und Dir die Zeit zu nehmen, einfache und verständliche Sätze hervorzubringen. Du verhaspelst Dich seltener und erscheinst Deinem Publikum einfach informiert, entspannt und souverän.jeans-1302269_1920

  1. Pausen

Wenn mal gerade Dunkelheit in Deinem Gehirn herrscht und Du einen Moment brauchst, Deine Gedanken erneut auf Kurs zu bringen, mache eine Pause. Du musst sie weder mit „ähms“ und #öhs“ füllen, noch Dich dafür entschuldigen, dass es gerade hakt. Schaue reihum, schnappe Dir deinen „roter-Faden-Fahrplan“ und gehe ein Stück vor der Tafel entlang. Du wirkst so sehr ruhig, die Pause geplant und Dein Vortrag sehr strukturiert. Dein Publikum hat des Weiteren Zeit, sich Dinge zu notieren und über das zuletzt Gesagte nachzudenken. Dann gib Ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Es kommt auch immer gut an, wenn Du zwischendurch nachhakst, ob bisher Verständnisfragen aufgekommen sind. Die gewonnene Zeit und die Abgabe des Rederechts wird Dich mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf Normalpuls und auch auf Referatskurs bringen.

Probiert es einfach mal aus! Denn das nächste Referat kommt bestimmt 😉

Svenja

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