Der Lebenslauf – Deine Eintrittskarte in die Berufswelt

Der Lebenslauf ist das Kernstück Deiner Bewerbung. Oft wird er sogar vor Deinem Bewerbungsschreiben gelesen. Deswegen sollte alles wichtige rund um Deine Person drin sein und ja, auch als junger Studierender oder als junge Studierende auf der Suche nach einem Nebenjob oder einem Praktikum hast Du bereits genug geschafft, um ihn gut zu füllen. Kram also Deine Abschlusszeugnisse, jegliche Bescheinigungen über Fremdsprachenkenntnisse, Ehrenämter & Co hervor, die Du auftreiben kannst und los geht’s:

Die Form:
Das Dokument sollte eine Kopfzeile haben, in der Dein Name und Deine Kontaktdaten application-1756281_960_720vermerkt sind (auch auf den Folgeseiten). Generell gilt: Es soll schön aussehen aber nicht zu schön. Je nach Unternehmen ist mal mehr und mal weniger Kreativität und Abweichung von der klassischen „Times New Roman“-Form gewünscht. Ästhetisch und einheitlich sollte Deine Vita aber in jedem Fall gestaltet sein! Vorlagen gibt’s sowohl bei Word als auch im Internet. Auch sollte Deine Vita den Umfang von zwei Seiten nicht überschreiten.

Das Foto:
school-boy-398352_960_720Auch wenn es bei den meisten Jobs nicht primär um Dein Aussehen geht, ist dieses Foto trotzdem von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit. Ein Blick darauf verrät, ob Du sympathisch rüberkommst und Dich unaufdringlich zu inszenieren weißt. Also bitte nimm keine Urlaubsfotos, keine Selfies oder dergleichen – ein Bild beim Fotografen mit schlichtem Pulli oder Hemd, frisch gekämmtem Haar und einem entspannten Lächeln reicht hier vollkommen, um einen seriösen Eindruck zu machen. Dieses Bild gehört dann (meist oben rechts) auf Deinen Lebenslauf.

Deine persönlichen Daten:
Sieh zu, dass sich keine Fehler einschleichen. Am besten Du lässt am Ende nochmal alles auf Richtigkeit überprüfen. Fatal wäre nämlich beispielsweise ein Zahlendreher in Deiner Handynummer oder ähnliches, denn Du willst ja die Zusage auch tatsächlich übermittelt bekommen können! Auch solltest Du eine seriöse E-Mail-Adresse angeben, am besten nur aus Namen und höchstens Geburtsdaten bestehend. Notfalls generiert man sich eigens fix noch eine neue, bevor es zum Lacher in der Personalabteilung wird.

Dein schulischer und beruflicher Werdegang:blogging-336375_960_720
Angaben zur Schul- und Hochschulausbildung: Uni xy, WiSe 2012/13 bis SoSe 2016; Nennung des Studiengangs und der Fächer. Bei Praktika und Jobs: Unternehmen xy, Standort, seit März 2014; Nennung der Abteilung und des groben Tätigkeitsfeldes. Alles, was Du für die Bewerbung wichtig und für das Unternehmen relevant findest, kannst Du optisch leicht hervorheben. Das spart den Personalern Zeit und Zeigt, dass Du die Stellenbeschreibung verstanden hast und die gegebenen Informationen richtig auf Deine Angaben anwendest.

Besondere Zusatzinformationen:
Zusatzqualifikationen, Sprachkenntnisse, Auslandsaufenthalte und dergleichen können aufgelistet werden, gern auch mit Nachweis im Anhang. Die Dokumente im Anhang solltest Du in jedem Fall im Dateinamen mit Deinem Namen versehen, damit diese in der Bewerberflut schon auf den ersten Blick zuordenbar sind.

Persönliche Interessen:
curriculum-vitae-1756264_960_720Hier kannst Du vieles sehr langweilig und auch vieles sehr falsch machen. Überlege Dir, was Dich persönlich ausmacht. An dieser Stelle musst Du wieder überlegen, was das Unternehmen gern sehen und hören wollen würde. Übertreibe also nicht, stelle Dein Licht aber auch nicht unter den Scheffel. Am besten Du findest drei Worte, Eigenschaften oder Tätigkeiten, die Dich gut beschreiben und dem Leser Lust darauf machen, Dich kennenzulernen. Vermeide o8/15-Angaben wie „lesen“, wenn Du kein echter Bücherwurm bist und „reisen“, wenn Du lediglich alle Jubeljahre mal nach Malle fliegst. Denn es wäre ja sehr unangenehm, Du würdest darauf angesprochen und müsstest offenbaren, dass du zum Beispiel nicht weißt, wer Kafka ist. Selbiges gilt auch für die Angaben der Sprachniveaus. Es kann immer sein, dass Du auf einmal auf einer der Sprachen antworten musst, in denen Du laut Deiner Angaben „Grundkenntnisse“ hast, in Wirklichkeit aber gerade mal „Una cerveza por favor“ bestellen kannst.

Die Zeile mit Ort, Datum und Unterschrift druntergesetzt und fertig! Insgesamt sollst Du Dich in gutem Licht präsentieren, es aber auch nicht übertreiben. Bleib sympathisch und vermeide Form- und Rechtschreibfehler. Dann steht der Einladung zum persönlichen Gespräch so gut wie nichts mehr im Wege 😉

Svenja

 

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