Schon wieder Schnitzel!? Warum was auf dem Mensaplan steht

„Echt jetzt?! Schon wieder Schnitzel?“ Diesen Ausruf hört man in der Mensa nicht selten. Vielleicht habt Ihr Euch das auch schon mal gefragt: Warum stehen einige Gerichte fast jeden Tag auf dem Speiseplan? Warum gibt es so oft Burger und Schnitzel in zig verschiedenen Variationen? Ganz einfach: Weil sie nachgefragt werden.

Das Studierendenwerk möchte zwar, dass Ihr Euch gesund ernährt und nachhaltig produzierte Lebensmittel wählt. Allerdings müssen die Verantwortlichen der Hochschulgastronomie darauf achten, auch das anzubieten, was die Gäste gerne essen wollen. Sonst würden die Verkaufszahlen drastisch zurückgehen. Eine „0“ der wöchentlich bis zu 30.000 verkauften Essen müsste dann wohl gestrichen werden. Letztendlich bestimmen auch die nackten Zahlen das Angebot. Aber nicht nur.

Nach welchen Kriterien werden die Speisepläne zusammengestellt?

Die Mensateams geben sich große Mühe, die Speisepläne so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Bei der Zusammenstellung der Speisepläne und der einzelnen Gerichte richtet sich das Studierendenwerk nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Diese sehen zum Beispiel eine ausgewogene Ernährung durch geeignete Kombinationen aus nährstoffreichen und energiearmen Lebensmittel vor. Es wird darauf geachtet, immer reichlich Getreideprodukte, Kartoffeln, frisches Gemüse und Salate im Angebot zu haben und auch regelmäßig Fisch anzubieten.

Bei der Zusammenstellung der Speisepläne spielt auch die Saisonalität eine große Rolle: im Frühsommer gibt’s Spargel, im Herbst gibt’s Kürbis, im Winter Grünkohdge_logo_studyfit_rgbl…

Wer sich ausgewogen ernähren möchte, kann sich an das Study&Fit Menü halten. Das grüne Logo weist in den Speiseplänen auf nährstoffoptimierte Gerichte hin.

Die Köche bereiten die Speisen nach Möglichkeit mit wenig Fett zu und benutzen fettarme Lebensmittel, zudem werden Zucker und Salz in Maßen eingesetzt. Durch die moderne Küchentechnik können die Speisen noch schonender zubereitet werden.

Ihr wünscht Euch mehr Bio und vegane Gerichte?

p1000109Das Studierendenwerk auch. Allerdings ist das oft gar nicht so leicht umsetzbar. Ein Mensa-Essen kann nämlich aus bis zu 20 Zutaten bestehen, was die vollständige Umstellung auf den Einkauf aus ökologischem Anbau verteuert und extrem aufwändig macht. Die Mensen versuchen aber bei großen Einkaufsmengen anzusetzen. Kartoffeln z.B. werden tonnenweise verarbeitet und stammen daher ausschießlich aus regionalem Anbau. Es muss also nicht immer ein komplettes Gericht sein, um etwas zu verändern. Nudel- und Reisprodukte werden bereits ausschließlich in Bio-Qualität eingesetzt. Der Kaffee in den Mensen und Cafeterien stammt aus fairem Handel.

Euer Feedback zählt!

Lohnt es sich dem Studierendenwerk eine E-Mail zu senden, Kritik und Wünsche zu äußern? Natürlich! Euer Feedback wird ernst genommen und in regelmäßigen Sitzungen besprochen.

Ihr habt noch eine Frage zum Speiseangebot in den Mensen des Studierendenwerks oder interessiert Euch für die Abläufe hinter den Kulissen? Auch dann könnt Ihr Euch gerne über das Feedback-Formular melden!

Johanne

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