Der BAföG-Antrag: So geht’s richtig schnell!

Im Idealfall dauert es zwischen zwei und vier Wochen, nachdem Ihr Eure Unterlagen vollständig eingereicht habt, bis Ihr die erste Zahlung erhaltet. Das ist unabhängig davon, ob es sich um den ersten oder einen Wiederholungsantrag handelt. Es gibt zwei Auszahlungstermine pro Monat. Aus welchen Gründen es auch mal länger dauern kann und auf welche Dinge Ihr deshalb bei der Antragstellung besonders achten solltet, erfahrt Ihr hier:

Fristen und Termine:
Geld gibt es frühestens ab Antragstellung. Insbesondere Weiterförderungsanträge könnt Ihr schon mehrere Monate im Voraus stellen und die Immatrikulationsbescheinigung dann nachreichen.

Der formlose Antrag:
Es gibt die Möglichkeit, einen „formlosen Antrag“ zu stellen. Dieser kann fristwahrend bis zum letzten eines Monats gestellt werden und es gibt dann für den gesamten Monat rückwirkend Geld. Ihr könnt im Anschluss die benötigten Formulare und Papiere „in Ruhe“ nachreichen.

Belegen:
An den Stellen in den Formularen die mit einem großen „B“ markiert sind, werden Belege benötigt! Nehmt Euch also die Zeit und sammelt diese zusammen, sodass Euer Antrag am Ende vollständig und korrekt vorliegt. Erst dann kann er abschließend bearbeitet werden und erst dann kann es für Euch BAföG geben.

Der Wiederholungsantrag:
Stellt Eure Wiederholungsanträge frühzeitig, am besten schon im Sommer! So kann die Flut an Wiederholungsanträgen zügig bearbeitet werden und kollidiert nicht mit den Erstanträgen zu Beginn des Wintersemesters. Die Immatrikulationsbescheinigung könnt Ihr nach Rückmeldung für das Semester nachreichen.

Richtige Angaben:
Seid ehrlich! Indem wissentlich Falschangaben über Einkommen & Co gemacht werden, macht man sich strafbar.

  1. Wichtig bei der Angabe von Vermögen ist beispielweise, dass ein Auto auch ein anzugebender Vermögenswert ist. Es gilt hier generell das „Erklärungsprinzip“, welches Euch verpflichtet, solche Dinge anzugeben. Macht Ihr falsche Angaben und kommt dies später heraus, fordert das Amt die Ausbildungsförderung zurück.
  2. Sobald sich Eure Verhältnisse ändern – beispielsweise wenn Ihr (oder Eure Geschwister) bei Euren Eltern aus- oder einzieht oder wenn Ihr einen Nebenjob gefunden habt – seid Ihr verpflichtet, dies beim BAföG-Amt zu melden, damit ggf. eine Anpassung des BAföG erfolgen kann.
  3. Indem Ihr an den Stellen im Formular, an denen Ihr keine Angaben zu machen habt – zum Beispiel wenn es um Angaben zu leiblichen Kindern geht und Ihr keine habt – z.B. einen diagonalen Strich setzt (sozusagen als „Negativvermerk“) oder eine „0,00 €“ bei den Vermögensangaben, können die SachbearbeiterInnen leichter erkennen, dass Ihr diese Stelle gesehen und somit absichtlich nicht ausgefüllt habt.

Wer nicht fragt, bleibt …:
Erkundigt Euch! Wenn Ihr Fragen zu Angaben und Belegen habt, nehmt die Beratungszeiten des BAföG-Teams am Campus Essen wahr. Fragen kostet nichts. Zusätzlich können Euch die Hinweisblätter zu den jeweiligen Formularen beim Ausfüllen helfen. Diese liegen neben den Formularen am Eingang aus.

Fazit:
Wenn Ihr Eure Anträge vollständig, korrekt und rechtzeitig eingereicht habt, dauert die Bearbeitung bis zur ersten Überweisung auf Euer Konto lediglich zwischen zwei und vier Wochen. Bei Fragen und Sorgen rund ums Thema BAföG könnt Ihr die Sprech- und Beratungszeiten des BAföG-Teams am Reckhammerweg 1 in Anspruch nehmen, damit auch alles fix klappt und Ihr unbesorgt studieren könnt!

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