Gesund und lecker durch den Uni-Alltag

Wenn es um die Frage nach der optimalen Ernährung im Uni-Alltag geht, muss man sich darüber im Klaren sein, dass es „DIE gesunde Ernährung“ nicht gibt. Eine gesunde Ernährung ist immer von der jeweiligen Person und ihren individuellen Bedürfnissen abhängig. Wie Ihr Euch im Uni-Alltag gesund, abwechslungsreich und vor allem lecker ernähren könnt, hat uns der Ökotrophologe des Studierendenwerks erklärt:

Grundsätzliches vorab: Ein/e Leistungssportler/in hat einen anderen Bedarf an Kohlehydraten und Fetten als eine weniger sportliche Person. Hinzu kommen noch persönliche Präferenzen und Einschränkungen in Bezug auf die Ernährung oder bestimmten Lebensmittel durch Religion, ethische oder moralische Grundsätze u.v.m. Vegan lebende Studierende beispielsweise müssen im Umgang mit der eigenen Ernährung sehr aufmerksam sein, damit sie im gesamten Tagesverlauf alle wichtigen Nährstoffe zu sich nehmen können.

Wie kann man also seine Ernährung so gesund wie möglich gestalten? Zunächst einmal sollte sie möglichst „bunt“ sein. Abwechslung ist hier das Schlüsselwort! Man sollte sowohl auf die jeweilige Menge als auch auf das Verhältnis der Lebensmittel-Komponenten zueinander achten. Im Uni-Alltag kann das wie folgt aussehen:
Die Vorlesungen beginnen um 8:00 Uhr und enden um 12:00 Uhr. Danach folgt ein Seminar von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Anschließend geht’s entweder zum Sport oder mit der Lerngruppe in die Uni-Bibliothek.

Morgens: Damit der Körper bzw. der Stoffwechsel in die Gänge kommt, ist es sinnvoll, morgens bzw. vormittags Kohlehydrate zu sich zu nehmen. Hier bieten sich belegte Brötchen oder Joghurt mit Obst als guter, energiereicher Start in den Tag an. Auch ein koffeinhaltiges Getränk in Form von Kaffee oder Tee hilft vielen bei der Konzentration in den 17124950_1417865901620172_1161743511_nMorgenstunden. Auch Schokobrötchen, Croissants & Co können in Maßen (!) Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, ebenso wie Limonade.

Mittags: Den Kombinationsmöglichkeiten beim Mittagessen sind gerade in den Mensen keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass möglichst alle Lebensmittelgruppen vertreten sind: Eine 17141129_1417864904953605_401313307_nStärkebeilage (Nudeln, Reis, Kartoffeln), eine Gemüsebeilage und eine Proteinquelle (Fleisch, Fisch, Tofu, Hülsenfrüchte). Die genauere Zusammensetzung ist natürlich erneut individuell anpassbar – je nach Alter, körperlicher Konstitution und Fitness kann und sollte man seine Ernährung mit den eigenen Bedürfnissen und Zielen abstimmen.

Abends: Gegen Abend sollte man sparsamer mit Kohlehydraten umgehen, da die Energie, die man beim Abendessen aufnimmt, ja auch noch bis zum Schlafengehen verbraucht werden sollte. Kleinere Snacks wie Obst, Schalenfrüchte oder ein kleiner Couscous-Salat bieten sich als leichtes Abendessen an.

Cafeteria_Obstbecher

Lernphase: In Lernphasen sind Kohlehydrate als Energielieferant für ausdauernde Konzentration hilfreich. Hier sollten aber vor allem komplexe Kohlehydrate genutzt werden, um eine längerfristige Leistungssteigerung zu erwirken. Besonders eignen sich Vollkornnudeln oder -brot über Reis bis zum Apfel. Sogar ein Müsliriegel am Abend ist dann vertretbar, wenn noch eine Nachtschicht ansteht. Eine Apfelschorle als Getränk ist natürlich auch in Ordnung, enthält jedoch noch mehr Zucker als Cola und treibt den Blutzucker damit ordentlich in die Höhe, um kurz darauf drastisch wieder abzusinken. An diesem Punkt tauchen dann die ersten Konzentrationsprobleme auf. Alternativ kann hier gut ein Mate- oder grüner Tee getrunken werden, der erfrischt und enthält weniger Zucker.

Keine Zeit für den Mensa-Gang aber trotzdem hungrig? Was tun?
Studierende, die nicht die Möglichkeit haben, zwischen 11:15 Uhr und 14:30 Uhr bzw. 15:30 Uhr die Mensa zu besuchen, können die Zwischenverpflegung der Cafeterien nutzen. Es ist möglich, abgepackte Gerichte aus den Cafeterien wie Salate, Nudelboxen oder Nachspeisen mitzunehmen oder in der Mensa direkt in die hauseigenen „take-away“-Schalen abfüllen zu lassen sowie vom Mensa-Teller in die eigene Tupperdose umzufüllen. Dabei müsst ihr aber beachten, dass das Umfüllen erst hinter der Kasse gemacht werden darf. Das „food-to-go“-Angebot wird stets erweitert, sodass alle Studierende auch außerhalb der Gastronomieflächen glücklich und vor allem satt gemacht werden können.

Svenja

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