Mittagstief überwinden: Das macht müde Studis munter

Morgens. Es ist 8:30 Uhr: Der erste Kaffee ist auf, Ihr seid immer noch müde? Ab 11:30 dann der erste Anflug von Wachheit, doch schon kündigt sich das Mittagstief an? Wir haben den Ökotrophologen des Studierendenwerks befragt, wie Ihr fit und munter durch den Uni-Alltag kommt und nichts ins Mensakoma fallt!

Welche „Wachmacher“ eignen sich für den Studienalltag?

Die wachmachende Wirkung in Getränken rührt grundsätzlich vom enthaltenen Koffein in unterschiedlichster Form her sowie von schnell verfügbaren Kohlehydraten wie Fruchtzucker, raffinierter Kristallzucker bzw. Zuckersirup.

Zu den koffeinhaltigen Getränken zählen natürlich die Kaffee-Spezialitäten von Filterkaffee über Latte Macchiato bis hin zum Espresso. Jedoch hat Tee ebenfalls einen recht hohen Koffeingehalt, ganz besonders schwarzer, grüner und Mate Tee. 16230945_388999788143669_3004597745475387392_nDie wachmachende Wirkung von Tee soll laut Studien langanhaltender sein als die von Kaffee, da das Koffein des Tees langsamer in den Blutkreislauf gelangt. Des Weiteren ist die Belastung der Magenschleimhäute durch Tee geringer. Doch können sowohl Kaffee als auch Tee in normalen Mengen bedenkenlos getrunken und als „Wachmacher“ genutzt werden.
Bei den zuckerhaltigen Getränken wie Cola, muss man berücksichtigen, dass die Konzentrationssteigerung nur von kurzer Dauer ist. Wenn der Blutzuckerspiegel wieder abfällt, führt Cola und andere Limonaden eher zu Mündigkeit und Konzentrationsproblemen.

Wie vermeide ich das „Mittagstief“ nach dem Essen?

Grundsätzlich sollte man sich beim Essen Zeit nehmen und die Speisen gut kauen, um den Verdauungstrakt nicht zu überfordern. Zusätzlich sollte man bewusst essen, also nicht zu viel bzw. über den Hunger hinaus, keine übermenschlich große Portion Pasta in unter fünf Minuten verzehren und nichts übermäßig fettiges, was dann schwer im Magen liegt. Das Verhältnis aus Stärkebeilage, Eiweiß-Komponente und Obst oder Gemüse sollte ausgewogen sein (das Verhältnis jeweils 1/3 dient als Faustregel).

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Ansonsten ist ein Spaziergang über den Campus immer empfehlenswert, auch der Gang zur nächsten Vorlesung tut de m Körper nach dem Essen gut und regt Stoffwechsel und Verdauung an. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass neben den Getränken wie Kaffee oder Limo täglich zusätzlich zwei Liter Tafel- oder Mineralwasser getrunken werden.

Svenja

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